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Lucy Redler
Lucy Redler war Spitzenkandidatin der WASG Berlin bei den
Abgeordnetenhauswahlen 2006. Denn "linke Politik kann
nicht heißen, den Landeshaushalt auf Kosten der Bevölkerung sanieren zu
wollen. Soziale Politik muss heißen, gesellschaftlichen Druck zu
organisieren, im Parlament, auf der Straße, in den Betrieben. Wir müssen
die Gelder mobilisieren, die den öffentlichen Haushalten für soziale
Aufgaben, für Gesundheit und vor allem Bildung fehlen. Dafür müssen wir
ran an die Profite der Banken, Konzerne und der Reichen", so
die Sozialistin, die "den Kampf um diese Mittel führen"
will. Redler weiter: "Heute fallen die Entscheidungen über
Millionen in den Chefetagen der Großkonzerne zugunsten einiger weniger
Vermögender. Das ist die ganz normale Logik im Kapitalismus. Ich setze
mich dafür ein, diese Diktatur der Konzerne zu beenden und durch eine
sozialistische Demokratie zu ersetzen. Aus meiner Sicht ist im Osten
nicht der Sozialismus, sondern der Stalinismus gescheitert. Manche
meinen heute, die Vorstellung einer sozialistischen Gesellschaft sei ja
utopisch. Ich halte dagegen: Die Vorstellung eines Kapitalismus, der
soziale Gerechtigkeit schafft, Armut und Kriege beseitigt, ist utopisch."
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Weitere Artikel:
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