Irland: 60.000 protestieren gegen Bildungskürzungen
Gegen den Horror-Haushalt der Regierung.
Irland: 60.000 protestieren gegen Bildungskürzungen WeiterlesenWebsite der SAV
Gegen den Horror-Haushalt der Regierung.
Irland: 60.000 protestieren gegen Bildungskürzungen Weiterlesen
Auf der Website des Inforadio, RBB, findet sich ein Interview
mit Lucy Redler auf Inforadio RBB, 9. Dezember 08
Im Folgenden geben wir den Text eines Flugblattes wieder, das von
CWI-Mitgliedern im Libanon auf einer Demonstration in Beirut gegen die
Wirtschaftspolitik der Regierung verteilt wurde.
Die Originalversion in Arabisch gibt es hier
Libanon: Zeit, eine neue Arbeiterpartei zu gründen Weiterlesen
14 Millionen Menschen machten sich schon in den frühen Morgenstunden auf
den Weg zu den Wahllokalen, um Gouverneure, Bürgermeister und
Regionalvertreter zu wählen
Starker Stimmanteil für sozialistischen Kandidaten Steve Jolly schlägt
Sozialdemokraten und die Grünen!
Weltwirtschaftskrise wird zur Verschärfung zwischenimperialistischer
Konflikte führen
„Gott schütze Island“ – Demonstrations-Slogan
Island: Opfer der Kasino-Wirtschaft Weiterlesen
Russlands Börsenhandel aus drei Gründen geschlossen – ökonomische Krise
steht bevor
dokumentiert: Stellungnahme von Bürgerschaftsmitglied Lehnert (SAV) zur
Diskussion um den Haushaltsplan 2009,
Presseerklärung von Christine Lehnert
Rostock: Gegen Kürzungshaushalt Weiterlesen
Existenzbedrohte US-Autokonzerne wollen Krise auf Beschäftigte abwälzen.
Gespräch mit Brett Hoven, Sozialist aus den USA, der an den Diskussionen
auf den Berliner Sozialismustagen
teilnimmt
Der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama stellte 1992 die These vom
„Ende der Geschichte“ auf. Der Kapitalismus habe endgültig gesiegt.
Sechzehn Jahre später schreibt die Frankfurter Allgemeine
Sonntagszeitung: „Wer sich in die Finanzkrise hineinliest, bekommt
Herzrasen. Selbst die Prognose, der Kapitalismus werde überleben,
scheint plötzlich optimistisch und allein legitimiert durch den Mangel
an Alternativen“ (FAS, 28. September).
Die Hypo Real Estate (HRE) wurde bekanntlich mit Milliarden aus der
Staatskasse vor dem Zusammenbruch gerettet. Weniger bekannt ist: Das
Tochterunternehmen, das den Beinahe-Zusammenbruch maßgeblich verursacht
hat, war die Depfa – ein Tochterunternehmen mit Sitz in Irland. Was noch
weniger wissen: Die Depfa wurde erst Ende 2007 von der HRE übernommen.
Der damalige Chef der Depfa, Gerhard Bruckermann, wurde mit der
sagenhaften Summe von 100 Millionen Euro verabschiedet. Jetzt kann Herr
Bruckermann dem Staat einen Teil des Geldes leihen, das benötigt wird,
um die Rettung der HRE zu finanzieren. Im Gegenzug kann er die Zinsen
kassieren. Leute wie Herr Bruckermann sind damit gerettet, deshalb heißt
das ganze ja auch „Rettungspaket“.
Überall werden in diesen Wochen Umsatzeinbrüche gemeldet. Doch ein
Produkt kann sich gegen den Trend behaupten. Sein Absatz konnte
gegenüber dem Jahr 2005 in diesem Jahr schon bis Oktober um 380 Prozent
gesteigert werden von 500 auf 2.400 Exemplare. Weder Investmentbanker
noch Industriekapitäne hatten diesen Trend vorhergesehen – es handelt
sich um „Das Kapital“ von Karl Marx. Im Oktober war „Das Kapital“ auf
dem deutschen Büchermarkt zeitweise ausverkauft.
Günstig und zahlreich zu haben sind im Internethandel zur Zeit unter
anderem folgende Titel: „Börse für jedermann: Für Neueinsteiger und
Fortgeschrittene – Erfolgreich sparen mit Aktien, Anleihen und
Investmentfonds (Broschiert)“, gebraucht schon ab 4,80 Euro.
Etwa 100.000 SchülerInnen waren gestern bundesweit im Streik und zogen
durch die Straßen, um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen. Überall in
Deutschland berichtete auch die Presse über die Forderungen: kleinere
Klassen von 20 SchülerInnen, dafür 100.000 LehrerInnen mehr bundesweit,
kostenlose Bildung für alle, Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems
und ein Ende der sozialen Auslese im Bildungssystem.
Auch in München fand am 12. November 08 der bundesweite Schulstreik
„Bildungsblockaden einreißen“ statt. Der Schulstreik war auf ganzer
Linie ein Erfolg. Es nahmen um die 4000 SchülerInnen, StudentInnen,
Eltern und LehrerInnen teil.
Mangels AktivistInnen an Schulen fiel der Schulstreik in Dresden mit ca.
100 Beteiligten zwar bescheiden aus, aber gemessen an den geringen
Vorbereitungen kann von einem geradezu überwältigenden Erfolg gesprochen
werden.
In Bremerhaven gingen am 12. November 3000 bis 4000 Schülerinnen und
Schüler auf die Straße um gegen die Bildungsmisere zu protestieren.