Neuigkeiten

Tarifrunde im öffentlichen Dienst 2002: Warnstreik in Hamburg

Heute fand in Hamburg von 6.30 Uhr bis 8.30 Uhr der erste Warnstreik im Öffentlichen Dienst statt. Teilgenommen haben KollegInnen der Stadtreinigung, Stadtentwässerung, Landesbetrieb Verkehr, Verwaltungszentrale
von pflegen & wohnen, des Bezirksamtes Mitte und des Bauamtes des Bezirksamtes Wandsbek. Beteiligt waren laut ver.di 1000 Beschäftigte.

SAV Hamburg, 10. Dezember 2002

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Vom Metallarbeiter zum Präsidenten von Brasilien

Lula, früher Metallarbeiter, Gewerkschaftsaktivist, Streikführer einer Bewegung gegen die Militärdiktatur und Kind einer einfachen Familie ist neuer Präsident von Brasilien, hat in der Stichwahl den Kandidaten der jetzigen Regierungspartei Jose Serra geschlagen. Der Kandidat der Arbeiterpartei (PT) hat gewonnen.

von Pablo Alderete, Hamburg

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Die Kassen sind leer – und alle haben’s gewusst …

Die CDU, deutscher Rekordmeister im Wähler-Veralbern – Stichwort „blühende Landschaften“ – möchte Schröder und Co vor einen Untersuchungsausschuss zerren, um den „Wahlbetrug“ feststellen zu lassen. Merkel behauptet, die totale Ebbe in den Kassen des Staates und der Sozialversicherungen hätte vor der Wahl bekannt sein müssen. Das war sie wohl auch: bei Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen.

von Claus Ludwig, Köln

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Wie kann der Krieg gestoppt oder verhindert werden?

In Anbetracht des drohenden Krieges gegen den Irak ist die Anti-Kriegs-Bewegung
wieder am Erstarken: 500.000 in London und mehrere Zehntausend in Madrid
und Rom, die gr??ten Antikriegsdemonstrationen seit dem Vietnamkrieg in den
USA im Rahmen des internationalen Protesttages am 26. Oktober und schlie?lich
eine Million Menschen in Florenz, die gegen den Krieg demonstrierten ? das
zeigt, dass viele Menschen nicht bereit sind die drohende Kriegsgefahr hinzunehmen
und den L?gen der Kriegstreiber und der Heuchelei zu glauben, ein Krieg sei
n?tig, um Frieden zu schaffen.

von Nelli T?gel, Berlin

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Österreich: Das Ende der FPÖ?

Haider geht, er kommt, er zieht sich „endgültig” zurück, fliegt in den Irak, brüskiert die Regierungsmannschaft seiner Partei und will wieder den Parteivorsitz. Die Zeitungen überschlagen sich in psychologischen Erklärungen über Haiders Ego. Zweifellos ist ein Element von Irrationalität dabei, aber weder der Aufstieg der FPÖ noch ihre momentane Krise lassen sich allein mit der Person Haiders erklären. Die FPÖ ist in der Krise – aber das Ende des Rechtsextremismus in Österreich bedeutet das nicht.

von Sonja Grusch, Wien

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Lehren aus der PISA-Studie?

Die Ministerin f?r Schule, Wissenschaft und Forschung in Nordrhein-Westfahlen,
Gabriele Behler und der Chef der Bertelsmann Stiftung, Dr. Gunter Thielen,
unterzeichneten im August 2001 einen Kooperationsvertrag und gaben damit
den Startschuss f?r das Projekt ?Selbstst?ndige Schule?. Circa 350 Schulen
aus Nordrhein-Westfalen werden sich daran beteiligen. Dieser Vertrag ist
ein weiterer wichtiger Schritt f?r Unternehmen die staatliche Bildungspolitik
der Bundesrepublik nach ihren Vorstellungen zu beeinflussen.

von Immo Schott, Kassel

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Antikriegsdemonstrationen in Brüssel und Toronto

Mehr als 10.000 Menschen nahmen am Samstag, den 16. November an einer Demontration gegen Bush’s Kriegspläne in Brüssel teil. Fotos gibts unter diesem Link.

In Toronto nahmen am gleichen Tag über 6000 Menschen an einer Demonstration teil. Dies war die größte Antikriegsdemonstration in Toronto seit mehr als einem Jahrzehnt. Verschiedene Gruppen von GewerkschafterInnen aus den Bereichen Stahl, Automobilbau, Post, Gesundheitswesen und Bildung nahmen teil.

Ausführlichere Berichte auf der Website des Komitee für eine Arbeiterinternationale.

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Gesundheitspolitik: Kürzungen und mehr Markt schaden Beschäftigten und

Mit einem sogenannten Vorschaltgesetz will die rot-grüne Regierung 3
Milliarden Euro im Gesundheitswesen einsparen und die Einführung
weiterer Marktelemente forcieren. Damit soll ein Erhöhungsstopp der
Krankenkassenbeiträge durchgesetzt werden. Die Kürzungen treffen nicht
nur die insgesamt über 4 Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen,
davon allein 1,1 Millionen in den Krankenhäusern, sonder auch die
Versicherten.

von Dieter Janßen
Personalratsvorsitzender
Bürgerhospital Stuttgart
(Personenangabe nur zur
Kenntlichmachung der Person)

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IWF: Kann ein Tiger zum Vegetarier werden?

IWF (Internationaler Währungsfond) und Weltbank (WB) wurden 1945 in Bretton Woods gegründet. Angeblich wollen beide Institutionen die Wirtschaften und Währungen der sogenannten Entwicklungsländer durch langfristige Kredite stützen und die Armut dort bekämpfen. Dass das nicht so ist, zeigen viele Beispiele, egal ob in Lateinamerika, Asien oder Afrika. Beide, IWF und WB, sind nur zwei verschiedene Institutionen, die letztendlich die Interessen der Banken und Konzerne aus den Industriestaaten durchsetzen.

von Marén Wiese, Rostock

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