Tarifrunde Metall

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Solidarit?tserkl?rung mit den Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie
 
Liebe Kollegen und Kolleginnen,

die Sozialistische Alternative – SAV erkl?rt sich solidarisch mit eurem Kampf in der Lohnrunde.

Die Forderungen der Arbeitgeber sind eine Frechheit. W?hrend sie sich die Taschen f?llen, leeren sie eure Geldbeutel. Allein die Vorstandsriege von DaimlerChrysler erh?hte sich ihre Geh?lter um 130 Prozent! Nicht ihr also seid die mit ?berzogenen Forderungen und Besitzstandsdenken, sie sind es.

Die Forderung der IG Metall von 4 Prozent sind im Vergleich zu den Gehaltserh?hungen in den Chefetagen gar nichts. Die 4 Prozent m?ssen das Mindeste sein, was in der Tarifrunde durchgesetzt wird. Die 40 Stunden Woche muss verhindert werden, die 35 Stunden im Westen verteidigt werden.

Der Bedrohung des Fl?chentarifes durch die Arbeitgeber muss eine konsequente Verteidigung in West- und Ostdeutschland entgegengesetzt werden. Wenn die 2,6 Millionen Mitglieder der IG Metall gemeinsam daf?r k?mpfen, dann ist das m?glich.

Wenn die Arbeitgeber nicht verhandeln sondern erpressen wollen, muss das kr?ftig beantwortet werden. Warnstreiks sind dabei nur ein Anfang. Um zu zeigen das die Metaller nicht erpressbar sind und das die 4 Prozent nur das Mindeste sind, ist ein Vollstreik n?tig. Die Kampfkraft dazu habt ihr, liebe Kolleginnen und Kollegen – das wisst ihr am besten.

Doch ihre seit nicht die einzigen die sich gegen Lohnraub und K?rzungswahn wehren m?ssen. Bei den KollegInnen der Telekom stehen Tarifverhandlungen an, KollegInnen bei den Tageszeitungen befinden sich wie ihr im Warnstreik. Ein gemeinsamer Kampf aller in Tarifauseinandersetzungen befindlichen Gewerk-schaften ist notwendig.
Die Mehrheit der Bev?lkerung musste durch die Folgen der Agenda 2010 Einbussen hinnehmen. Jetzt ist noch weniger im Geldbeutel als vorher schon. W?hrend dessen k?nnen sich Einkommensmillion?re auf Grund der Steuerreform um ein Plus von 67.000 Euro im Jahr freuen. Das haben wir der Rot-Gr?nen Regierung zu verdanken. Schluss mit diesem Sozialraub! Gemeinsamer Widerstand aller Betroffenen ist notwendig. Ein gemeinsamer Streiktag aller DGB Gewerkschaften – ein eint?giger Generalstreik k?nnte Lohnraub und Sozialraub stoppen.

Kolleginnen und Kollegen, eurer Kampf kann die Besch?ftigten aller Branchen ermutigen und die Gewerkschaften – durch gemeinsame Gegenwehr – in die Offensive bringen. Wir w?nschen euch viel Erfolg dabei und unterst?tzen euch mit aller Kraft vor Ort.

Mit solidarischen Gr??en
Doreen Ullrich f?r die SAV – Sozialistische Alternative