Warnstreiks am 3. Februar

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43.000 KollegInnen beteiligten sich an Warnstreiks der IG Metall
 
Auch am Dienstag sind die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie mit hoher Beteiligung in Baden-W?rttemberg, Bayern, Berlin, Niedersachsen, Hessen, Th?ringen, im Saarland sowie an der K?ste weitergef?hrt worden. Insgesamt legten rund 43 000  Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen aus 96 Betrieben meist f?r ein bis zwei Stunden die Arbeit nieder.

Mit ?ber 19 000 kurzfristig Streikenden aus 40 Betrieben lag der Schwerpunkt der Warnstreiks am Dienstag in Nordrhein-Westfalen. 12 000 Besch?ftigte des Autobauers Ford in K?ln nahmen an zwei Kundgebungen teil. Weitere Warnstreiks gab es in Hattingen mit rund 500 Teilnehmern aus acht Betrieben, in Krefeld und in M?lheim mit jeweils 1 000 Besch?ftigten von Siemens und in Essen mit 750 Warnstreikenden von Siemens und anderen Betrieben. In Paderborn beteiligten sich 750 Besch?ftige von zwei Hella-Werken an Kundgebungen vor den Werkstoren. Weitere Warnstreiks fanden in Olpe mit 500 Teilnehmern aus vier Betrieben, in Bielefeld mit 200 Teilnehmern aus zwei Betrieben und in Rheine mit 550 Besch?ftigten aus vier Betrieben statt. Bei Miele sowie dem Simonswerk in G?tersloh legten 1 700  Arbeitnehmer die Arbeit nieder.
In Hessen, Th?ringen und im Saarland haben sich rund 9 200 Besch?ftigte aus 23 Betrieben an Warnstreikaktionen beteiligt. Der Schwerpunkt lag in der Rhein-Main-Region (Wiesbaden, Frankfurt, Offenbach und Hanau) mit 5 200 Warnstreikenden. Bei Federal Mogul in Wiesbaden folgten 1 100 dem Aufruf der IG Metall und bei ABB in Hanau 155 Metaller. Im Saarland nahmen in Homburg und Umgebung insgesamt 3 300 Metaller an Arbeitsniederlegungen teil. Beim Automobilzulieferer Ina Schaeffler in Homburg beendeten 1 200 Metaller fr?hzeitig die Arbeit. In Th?ringen legten in f?nf Betrieben insgesamt 700 Besch?ftigte die Arbeit nieder, unter anderem bei der Firma Kaeser-Kompressorenwerk in Gera. F?r den Nachmittag waren weitere Aktionen geplant.
In Bayern haben sich insgesamt 7 200  Metaller aus 14 Betrieben an Warnstreikaktionen und Kundgebungen beteiligt. Den Schwerpunkt bildeten die Warnstreiks in zehn Schweinfurter Betrieben mit rund 6 600 Besch?ftigten und einem anschlie?enden Sternmarsch. Darunter waren 1 900 der ZF Sachs, 1 700 der FAG SW und 1 800 Streikende der SKF GmbH. Weitere Arbeitsniederlegungen gab es in Aschaffenburg an drei Standorten der Firma Mahle und der Firma Wagon mit insgesamt 660 Warnstreikenden.
Bis zum fr?hen Nachmittag beteiligten sich in Baden-W?rttemberg rund 6 800 Besch?ftigte aus 16 Betrieben an Warnstreiks. Beim Automobilhersteller Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen legten 1 500 Metaller die Arbeit f?r eine Stunde nieder und versammelten sich vor dem Werkstor zu einer Kundgebung. Bei DaimlerChrysler in Untert?rkheim, Hedelfingen, Esslingen und Sindelfingen unterbrachen insgesamt 1 300 Besch?ftigte die Arbeit. Weitere Warnstreiks gab es in Ludwigsburg bei den Autozulieferern Mann+Hummel, Getrag und Mahle mit insgesamt 500 Streikenden. Au?erdem beteiligten sich Arbeitnehmer aus Betrieben in Mannheim, Pforzheim, Freiburg und Tauberbischofsheim. In Singen legten in drei Unternehmen insgesamt 2 250 Metaller die Arbeit nieder.
Rund 230 Arbeitnehmer streikten kurzfristig in Niedersachsen beim L?neburger Eisenwerk und bei der Firma Kromschr?der in Osnabr?ck.
In Berlin legten rund 100 Besch?ftigte des Rasierger?teherstellers Gillette vor?bergehend die Arbeit nieder und versammelten sich zu einer Kundgebung vor dem Werkstor.