Kaschmir: Streik im Öffentlichen Dienst

Am 18. März begann im Bezirk Poonch im pakistanisch besetzten Teil
Kaschmirs ein unbefristeter Streik von Beschäftigten im Öffentlichen
Dienst. Sie fordern vor allem die Zahlung ausstehender Löhne und die
Einhaltung von Versprechungen, die bei einem Streik vor 13 Monaten
gemacht wurden. In der Bezirkshauptstadt Rawalakot demonstrierten über
2.000 Streikende. Auf der Kundgebung sprach auch Khalid Mehmood, der
Vorsitzende des Komitees für Gewerkschaftsrechte, in dem die
kaschmirische Schwesterorganisation der SAV mitarbeitet. Er verwies
darauf, dass der Streik noch weiter verschärft werden könne und die
Elektrizitätsbeschäftigten der Landesregierung den Strom abstellen
können.

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Griechenland: Generalstreiks und Syriza

Am 19. März fand der dritte Generalstreik gegen die Rentenpläne der
griechischen Regierung statt. Zusätzlich gab es eine Reihe von längeren
branchenweiten Streiks. Ein politischer Ausdruck der Radikalisierung
zeigt sich darin, dass das linke Wahlbündnis Syriza immer mehr auf
außerparlamentarische Kämpfe orientiert und sich auf sozialistische
Ideen zubewegt – und auf über 15 Prozent in den Umfragen gestiegen ist.

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Stolberg: 450 gegen Nazi-Aufmarsch

800 gewaltbereite Neonazis marschierten am vergangenen Samstag durch
Stolberg in Nordrhein-Westfalen. Anlass war der Tod eines 19-jährigen,
den die freien Nationalisten und die NPD zu einem Märtyrer erklären
möchten. Von einem „Trauermarsch“ für einen „Kameraden“ war die Rede.
Obgleich Eltern, Freunde und MitschülerInnen des Todesopfers seine
Darstellung als Rassist oder Nazi zurück weisen. Zu ihrem „Trauermarsch“
reisten die Nazis mit Schlaghandschuhen, einer Axt, Pfefferspray und
anderen Waffen an.

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