Protestieren, Kämpfen, Streiken für Gleichberechtigung!

Titelseite der Solidarität zum Frauenkampftag

Der Lohnunterschied bei gleichwertiger Arbeit, der mangelnde Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen, die eingeschränkte Verfügbarkeit von Kinderbetreuung, die Übersexualisierung von Frauenkörpern, die sexuellen Übergriffe und Verbrechen, die geschlechtsspezifische Erziehung und natürlich die mangelnde Achtung der Frauenrechte in Deutschland und weltweit drängen uns zu Aufruhr!

von Isaure de Vanssay, Köln

Letztes Jahr haben Aktivist*innen im spanischen Staat einen Streik gestartet, an dem sich mehr als sechs Millionen Menschen beteiligten, um am 8. März den Internationalen Frauenkampftag zu begehen. In Deutschland organisiert das Frauen*streik-Bündnis in zahlreichen Städten Aktionen während der Arbeitszeit. Es gibt bereits mehr als 25 Gruppen und einen umfassenden Forderungskatalog für Rechte von Frauen, Homo-, Inter- und Transsexuellen sowie soziale Verbesserungen, aber auch gegen Rassismus und Umweltzerstörung.

Alle gemeinsam!

 

Für einen richtigen Streik braucht es die kollektive Unterstützung der Gewerkschaften, es wäre ihre Aufgabe, solche Streiks zu organisieren, nicht nur am 8. März sondern auch in den anstehenden Tarifrunden und Arbeitskämpfen.

Die Unterdrückung von Frauen ist eng mit der Klassengesellschaft verbunden und Kapitalist*innen profitieren heute von Niedriglohn, Haus- und Pflegearbeit. Die Befreiung der Frauen wird deshalb nicht ohne die Befreiung aller Arbeiter*innen erreicht werden.

Aktiv werden!

Hilf mit, die Aktionen am 8. März zu einem Erfolg zu machen, mobilisiere mit uns und werde mit uns aktiv für eine sozialistische Gesellschaft, um Benachteiligung und Diskriminierung für immer zu überwinden.

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