Home / Themen / Antifaschismus / Antirassismus / #Unteilbar-Großdemonstration: Solidarität statt Ausgrenzung

#Unteilbar-Großdemonstration: Solidarität statt Ausgrenzung

Print Friendly, PDF & Email

Die Grenzen verlaufen zwischen oben und unten – Rassismus den Boden entziehen!

Flyer und Aufruf der SAV zur #Unteilbar-Demonstration am 13.10. in Berlin

(Link zur Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1314715058664674/)

  • Kommt mit uns zur #unteilbar-Demonstration am 13.10. in Berlin
  • Setzen wir ein entschlossenes Zeichen gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung und machen die Demonstration zum Ausgangspunkt für breiten Widerstand gegen Rechts
  • Aktiv werden für eine Soziale Offensive gegen Kapitalmacht & Rassismus
    • Für günstige Wohnungen, höhere Löhne und mehr Personal
    • Gegen Ausgrenzung und Abschiebungen
    • Gleiche Rechte für alle

Die letzten Wochen waren schockierend: Neonazis ziehen ungehindert durch die Straßen und attackieren dabei Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen. Gleichzeitig erreicht die AfD in bundesweiten Umfragen erstmals den zweiten Platz und die Regierungen der EU entscheiden sich dafür, Geflüchtete im Mittelmeer ertrinken zu lassen.

Die rechte Hetze macht Migrant*innen zu Sündenböcken für soziale Probleme. Aber Geflüchtete sind nicht schuld an Armut, Pflegenotstand und Wohnungsnot, sondern die Regierung und die hinter ihnen stehenden Bosse von Banken und Konzernen. Gleichzeitig vertreten AfD und Co. nicht nur rassistische und frauenfeindliche Positionen, sondern stehen auch für eine Politik im Interesse der Reichen. Echte soziale Verbesserungen, bezahlbaren Wohnraum, höhere Löhne und ein gutes Leben für alle können wir nur gemeinsam von unten erkämpfen.

Gauland macht die Hetze – Merkel die Gesetze

Auf den Staat und die etablierten Parteien können wir uns nicht verlassen. Die Polizei wird auf Umweltschützer*innen losgelassen, während Neonazis randalieren dürfen. Die Bundesregierung, inklusive SPD, schafft nicht nur durch ihre unsoziale Politik die Grundlage für den Aufstieg von Nazis und AfD, sondern stärkt den Rechtsruck auch direkt durch rassistische Gesetze oder die Beförderung von rechten Hardlinern wie Hans-Georg Maaßen.

Selbst aktiv werden!

Aber seit Monaten demonstrieren auch Zehntausende bundesweit gegen Rassismus, neue Polizeigesetze, Mietenwahnsinn und verhindern die Zerstörung des Hambacher Forst. Nutzen wir die #unteilbar-Demonstration als Start für einen soziale Offensive gegen Rassismus und die Macht der Banken und Konzerne und organisieren wir uns in antirassistischen Projekten, Mieter*inneninitiativen, Gewerkschaften und der LINKEN!

Die LINKE und Gewerkschaften!

LINKE und Gewerkschaften haben eine besondere Verantwortung beim Kampf gegen Rechts. Sie müssen ihre Stärke und Strukturen nutzen und die Mobilisierung zu unteilbar mit lokalen Kämpfen gegen Rassismus und für soziale Verbesserungen verbinden. Wir brauchen eine aktive Kampagne der Gewerkschaften in den Betrieben um zu zeigen, dass wir uns nicht in deutsche und migrantische Beschäftigte spalten lassen, sondern gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen.

Für eine sozialistische Alternative – werde mit uns aktiv!

Die SAV (Sozialistische Alternative) ist bundesweit aktiv in antirassistischen Bewegungen, unterstützt Streiks, wie aktuelle im Pflegebereich und setzt sich in der LINKEN dafür ein, eine sozialistische Alternative zu den etablierten Parteien aufzubauen, um der AfD den Boden zu entziehen. Wir sind der Meinung, dass es „keinen Kapitalismus ohne Rassismus“ gibt und kämpfen deshalb auch für die Überwindung des Kapitalismus und für einen demokratischen Sozialismus – in dem alle, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft oder Geschlecht, die Möglichkeit zu einem guten Leben haben.