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G20: Ausbeuter, Kriegstreiber, Diktatoren

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Anfang Juli werden sich die mächtigsten Politiker der Welt, darunter Trump, Erdogan, Putin und Merkel zum G20-Gipfel in Hamburg treffen. Sie behaupten, sie wollten die Probleme dieser Welt wie Krieg, Armut oder Klimawandel im Namen von uns allen lösen. Doch in Wirklichkeit sind die herrschenden Eliten der G20-Staaten selbst für diese Probleme verantwortlich.

von Katharina Doll, Hamburg

Wenn sie für Frieden sind – warum gibt dann niemand auf der Welt so viele Steuergelder für Rüstung aus wie die G20?

Wenn sie die Armut bekämpfen wollen – warum haben sich G20 dann immer wieder geweigert Reichtum umzuverteilen?

Wenn sie gegen Klimawandel sind – warum stoppen sie nicht die Zerstörung der Umwelt durch Großkonzerne?

Auch wenn es immer wieder Streitereien zwischen Trump und Merkel und der EU gibt, können sie uns nichts vormachen! Politiker wie Merkel, Macron oder Trump eint mehr als sie trennt: Sie verteidigen die Profite des reichsten Prozents der Gesellschaft, beuten den Rest der Welt aus, rüsten auf und führen Kriege. Keiner von ihnen hat das Interesse, an dieser Politik etwas zu ändern, sie streiten sich nur darüber, welche Großkonzerne und welche Regierung die Vorherrschaft haben.

Die, die sich treffen, angeblich um zu diskutieren was wir brauchen, nehmen uns immer mehr von dem, was uns noch geblieben ist. Beispiel Hamburg: Während auf der einen Seite einige Wenige in dieser Stadt immer reicher werden, steigen für die breite Masse die Mieten, die Löhne bleiben niedrig und jedes vierte Kind muss in Armut aufwachsen.

Wir brauchen den G20-Gipfel nicht, denn unsere Probleme werden sie nicht lösen. Das können wir nur selbst tun! Würden Vertreterinnen und Vertreter der einfachen Bevölkerung miteinander verhandeln, bräuchte man keinen Secret Service, kein Polizeiaufgebot, keinen Ausbau der Gefängnisse.