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Aufbau der SAV in Niedersachsen

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Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Locator_map_Lower-Saxony_in_Germany.svg CC BY-SA 3.0

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Nach dem Eintritt der früheren LINKE-Bundestagsabgeordneten Heidrun Dittrich in die SAV hat der Aufbau der Sozialistischen Alternative während des Bundestagswahlkampfs in Niedersachsen deutliche Fortschritte gemacht.

von Kris Zalem und Heino Berg, Göttingen

Die Ortsgruppe der SAV in Göttingen trifft sich jeden Freitag um 18 Uhr im „Weltladen-Café“ in der Nikolaistraße 10. Ein Mitglied der SAV arbeitet in der Linksjugend [’solid] Gruppe mit, die sich vor kurzem gegründet hat, schnell gewachsen ist und regelmäßige Infostände im Wahlkampf durchführte.

Hannover

In der Landeshauptstadt findet am 7. November das zweite SAV-Treffen statt. Dabei steht die Rolle der stalinistischen Bürokratie in der Arbeiterbewegung im Mittelpunkt der Grundlagen-Diskussion. Außerdem soll eine Veranstaltung der „Antikapitalistischen Linken“ (AKL) Niedersachsen zur Europapolitik der LINKEN mit dem irischen Europa-Abgeordneten Paul Murphy (von der Socialist Party) vorbereitet werden.

Nordseeküste

Am 13. November findet in Varel ein Treffen statt, wo Linke in der LINKEN aus verschiedenen kleineren Städten an der Nordseeküste die SAV kennenlernen können. Die Initiative dafür haben AKL-Mitglieder aus Wilhelmshaven, Wittmund und Bremerhaven ergriffen.

 

Ergänzung: Berichte von den Veranstaltungen

An dem zweiten Treffen der SAV in Hannover haben sechs Leute teilgenommen. Jetzt steht die Veranstaltung der niedersächsischen AKL über sozialistische Antworten auf die Krise der EU mit Paul Murphy (Europaabgeordneter der irischen Socialist Party) an, die am 29. November stattfindet.

Am 13. November kamen in Varel auf Einladung der SAV 15 Mitglieder aus verschiedenen Kreisverbänden der Linkspartei an der Nordseeküste. Heidrun Dittrich berichtete von der Sommerschulung des CWI in Belgien und die Bedeutung der Internationale für den Wiederaufbau der Arbeiterbewegung. Die nachfolgende Debatte konzentrierte sich auf die Fragen der TeilnehmerInnen zum Verhältnis der SAV zur LINKEN, zur Fusion zwischen WASG und PDS, zu den Gewerkschaften und zu anderen linken Gruppierungen. Auf großes Interesse stießen die praktischen Berichte von zwei Bremerhavener SAV-Mitgliedern, wie der dortige Kreisverband der LINKEN aus seiner früheren Lethargie „geweckt“ und zusammen mit der Linksjugend in einen Motor für den außerparlamentarischen Widerstand in den Häfen sowie an den Schulen verwandelt wird. Ein Besucher aus Wittmund, der auch Bundesparteitagsdelegierter ist und vor kurzem wieder das bekannte Friedensfestival in Neuschoo organisiert hatte, erklärte in Varel, dass er Mitglied der SAV werden will. Er meinte, schon bald eine Reihe von weiteren Mitgliedern für die SAV in Ostfriesland gewinnen zu können.