Home / Themen / Theorie & Geschichte / Geschichte / Die TrotzkistInnen in Spanien

Die TrotzkistInnen in Spanien

Print Friendly, PDF & Email

aus dem Buch: Der Spanische Bürgerkrieg 1936-1939


 

Die POUM und andere Linke wurden von den Stalinisten im BürgerInnenkrieg als trotzkistisch beschimpft und schließlich verfolgt. Tatsächlich kritisierten die TrotzkistInnen, die sich damals meist „Bolschewiki-Leninisten“ nannten, die POUM-Politik scharf.

POUM und Trotzkismus

Die POUM war im September 1935 durch die Vereinigung der „Izquierda Comunista de España“ (Kommunistische Linke Spaniens, ICE) und des „Bloque Obrero y Compesino“ (Arbeiter- und Bauernblock, BOC) entstanden. Die ICE unter der Führung von Andres Nin und Juan Andrade war jahrelang die Organisation der spanischen TrotzkistInnen gewesen. Fast über die ganze Zeit hinweg gab es zum Teil heftige Meinungsverschiedenheiten mit Trotzki.

Die Gründung der POUM führte schließlich zum endgültigen Bruch mit Trotzki. Die Beteiligung der POUM an dem Volksfront-Wahlbündnis im Januar 1936 vertiefte den Bruch weiter. Als Folge gab es in den nächsten Monaten niemanden im Spanien, der im Sinne Trotzkis politisch tätig war.

Erste Ansätze

Das änderte sich erst, als im April 1936 die italienischen TrotzkistInnen Nicola di Bartolomeo und Virginia Gervasini (die unter den Pseudonymen Fosco und Sonia tätig wurden) nach Barcelona kamen. Sie wurden Anfang Mai festgenommen und erst nach einer Protestkampagne von CNT und POUM wieder freigelassen. In den folgenden Wochen gingen sie an die Schaffung der „Grupo Bolchevique-Leninista“ (Bolschewistisch-Leninistische Gruppe, GBL) in Barcelona. Mehrere weitere italienische TrotzkistInnen, die in Paris im Exil gelebt hatten, kamen nach Barcelona, z.B. Lionelli Guido (Pino) und Guiseppe Guarneri (Lino), Piero Milano, Placido Mangraviti, ebenso der Franzose Robert de Fauconnet, der Ende Juni aus der französischen Armee desertiert war. Ebenfalls bereits vor dem 19. Juli in Barcelona waren der Tscheche Víctor Ondik und die Schweizerin Clara Ensner (oder Clara Thalmann), die für die Volksolympiade, die linke Gegenveranstaltung zur Olympiade in Nazi-Berlin, gekommen war.

Zu Beginn des BürgerInnenkriegs nahmen Virginia Gervasini und Guiseppe Guaneri an der Stürmung des Hotels Falcon teil, das dann zur Parteizentrale der POUM wurde. Nach Francos Putsch kam der Deutsche Hans David Freund (Moulin) nach Madrid. Der Däne Aage Kielso kämpfte an der Front von Córdoba und bei Madrid und gehörte bis März 1937 den Internationalen Brigaden an. Der Schweizer Paul Thalmann, der Lebensgefährte von Clara Ensner, kam ebenso nach Barcelona wie die Italiener Domenico Sedran (Adolfo Carlini) und Cristofano Salvini (Tosca). Weiter kamen Veniero Spinelli, die Franzosen George Chéron, Emmanuel Loubier, Vallade, Henry und Maurice Aïache, die Belgier René Pasque, Pierre Wauvermans, Pierre Launoj und Maurice Breziner, der Deutsche Herbert Lenz (Kempinski), die kubanischen surrealistischen Dichter Wilfrido Lam und Juan Brea, die Australierin Mary Low. Der Pole Mieczyslaw Bortenstein (Casanova) schrieb später eine Zusammenfassung seiner Erlebnisse in Spanien, wurde nach seiner Flucht 1939 von der französischen demokratischen Republik so lange interniert, bis er den Nazis in die Hände fiel, die ihn 1942 in Auschwitz ermordeten. Aus den USA kamen Wolf Kupinsky (Harry Milton), Charles A. Orr und seine Frau Lois Orr, Russell Blackwell (Rosalio Negrete) und Hugo Oehler, der einer Abspaltung der trotzkistischen Organisation angehörte. Leslie Goonewardene, führendes Mitglied der Lanka Sama Samaja Party, die wenige Jahre später die trotzkistische Organisation in Sri Lanka wurde, ging ebenfalls nach Spanien.

Die Internationale Lenin-Kolonne

Das Exekutivkomitee der POUM übertrug Fosco die Verantwortung für die Betreuung der ausländischen AktivistInnen, Sonia machte französisch- und italienischsprachige Beiträge für den Radiosender der POUM. Beide gründeten das „Comité Unico Internacional de Refugiados Antifascistas“ (Internationales Einheitskomitee der antifaschistischen Flüchtlinge, CUIRA), das aus ausländischen Flüchtlingen die Internationale Lenin-Kolonne der POUM bildete, die – Monate vor der Gründung der Internationalen Brigaden – die erste internationale Kampfeinheit im Spanischen BürgerInnenkrieg war. Geleitet wurde die Lenin-Kolonne von Fosco, Robert de Fauconnet und Enrico Russo, einem führenden Bordigisten. Die BordigistInnen waren eine linke Abspaltung der italienischen Kommunistischen Partei. Amadeo Bordiga hatte Anfang der 20er Jahre die italienische Kommunistische Partei geleitet, den aufkommenden Faschismus schwer unterschätzt und eine sektiererische Politik betrieben. Auch später (1930, nach 1945) scheiterte ein Zusammenschluss mit der trotzkistischen Opposition am bordigistischen Sektierertum. Aber trotz dieser politischen Fehler waren viele BordigistInnen aufrechte RevolutionärInnen. Der Lenin-Kolonne gehörten rund 30 BordigistInnen, 20 Bolschewiki-LeninistInnen, mehrere MaximalistInnen (linke italienische SozialistInnen) und Parteilose an. Die meisten waren italienische Flüchtlinge aus Frankreich und Belgien.

Die Lenin-Kolonne kämpfte im September in mehreren Schlachten an der Huesca-Front an vorderster Front. Aber im Oktober stieß die Politik der Volksfrontregierung, die Milizen zu militarisieren, bei der Lenin-Kolonne auf heftige Opposition. Die POUM versicherte ihnen, das gelte nicht für Katalonien und schon gar nicht für die ausländischen KämpferInnen. Aber schon wenige Tage nach dieser Zusage gab sie dem Druck der Volksfront nach. Daraufhin verließen die meisten bordigistischen KämpferInnen und ein paar der TrotzkistInnen Spanien. Die Mehrheit der TrotzkistInnen blieb und setzte den Kampf bzw. die politische Arbeit an anderer Stelle fort. So zB die Franzosen Loubier und Vallade, sie traten den Internationalen Brigaden bei und fielen im April-Mai 1937 an der Front.

Konflikte

Gleichzeitig vertiefte sich der Bruch zwischen der POUM und Trotzki wegen der Teilnahme der POUM am Wirtschaftsrat ab August und der Regierung Kataloniens ab September 1936. Die Führung der POUM bezeichnete die scharfe Kritik der TrotzkistInnen an dieser Politik als Verleumdung und forderte von den spanischen TrotzkistInnen, sich davon zu distanzieren. Besonders große Konflikte gab es, als im August 1936 eine offizielle trotzkistische Delegation mit Benjamín Péret und Pierre Sabas unter der Leitung von Jean Rous (Clart) nach Barcelona kam.

Es entwickelte sich ein Konflikt innerhalb der trotzkistischen Gruppe GBL wegen der Frage der Mitarbeit in der POUM. Die GBL wollte innerhalb der POUM als Fraktion arbeiten. Die POUM lehnte das ab und wollte nur erlauben, dass einzelne Mitglieder individuell der POUM beitraten, wenn sie sich von der trotzkistischen „Verleumdungskampagne“ distanzierten. Zu dieser Zeit lief die wirkliche Verleumdungskampagne der Stalinisten gegen die POUM schon auf Hochtouren. Gleichzeitig wurden TrozkistInnen, die in der POUM Mitglied waren, ausgeschlossen, zB Herbert Lenz. Luís Zanon Grimm, der in der POUM-Miliz gekämpft und für POUM-Zeitungen übersetzt hatte, wurde im Februar 1937 24 Stunden vom Ordnungsdienst der POUM festgehalten, weil er trotzkistisches Material verteilt hatte.

Die Frage, unter welchen Bedingungen man/frau der POUM beitreten könne, führte zur Spaltung der kleinen trotzkistischen Gruppe. Fosco wurde am 30. Oktober ausgeschlossen. Der Hauptgrund war der enorme Druck, den die riesige Kluft zwischen der gewaltigen historischen Aufgabe und der zahlenmäßige Schwäche der TrotzkistInnen bedeutete. So eine Situation verleitet zu der Suche nach Abkürzungen und Fosco gab dieser Versuchung nach und hoffte, durch die Mitarbeit der POUM um jeden Preis dort einen Kurswechsel erreichen zu können. Hinzu kam, dass in Frankreich, wo es nach der Streikwelle vom Juni 1936 eine ähnliche Kluft zwischen Aufgaben und Kräften gab, auch eine Spaltung stattfand. Eine Gruppe um Molinier hoffte, durch die Herausgabe einer „Massenzeitung“ mit verwässertem Programm schneller wachsen zu können – was sich in den folgenden Monaten als Illusion erwies.

Der Konflikt endete damit, dass es nur eine kleine und eine winzige trotzkistische Gruppe gab. Die winzige Gruppe von Fosco mit im Mai 1937 etwa 8 Leuten lehnte sich an die Gruppe Moliniers in Frankreich an und gab das Bulletin „Le Soviet“ heraus – auf französisch, weil sie keine Leute hatten, die auf spanisch schreiben konnten. Zwischen Januar 1937 und Januar 1938 erschienen 15 Nummern, die in 8 oder 10 Exemplaren von Virginia Gervasini abgetippt wurden! Sie nannten sich Grupo Bolshevique-Leninista „Le Soviet“. Vereinigungsversuche im Januar und Mai scheiterten. Die Spaltung konnte erst 1943 im Exil wieder überwunden werden.

Die Sección bolchevique-leninista de España (SBLE)

Die Mehrheit der GBL setzte ihre Arbeit fort. Wichtig war, dass sie Verstärkung durch SpanierInnen erhielten. Manuel Fernández Grandizo (Grandizo Munis) war einer der wenigen spanischen POUM-FührerInnen, der dem Trotzkismus treu geblieben war. Allerdings war er Anfang 1936 nach Mexiko abgereist. Nach Francos Putsch und der revolutionären Gegenbewegung kehrte er schnellstmöglich nach Spanien zurück, kam aber erst im Oktober an. Er nahm in der sozialistischen Miliz an der Verteidigung von Madrid teil und gründet dann im November mit der GBL-Mehrheit eine offizielle spanische trotzkistische Sektion „Sección bolchevique-leninista de España“, SBLE. Es wurde ein Exekutivkomitee aus Munis, Aage Kielso und Adolfo Carlini gegründet. Im Januar und Februar 1937 erschien je ein Bulletin und im April die erste Nummer ihrer Zeitung “La voz Leninista” (Die leninistische Stimme).

Diese Zeitung und Flugblätter gab sie in einer Auflage von Tausenden heraus. Dazu erschienen noch Bulletins in französisch und deutsch. Anders als die “Le Soviet”-Gruppe, deren Verankerung so gering wie ihre Zahl und ihre Spanischkenntnisse waren, hatten sie nicht nur mehr Mitglieder, etwa 30 im Mai 1937, sondern auch wichtige Kontakte zur linken Opposition innerhalb der POUM und den AnarchistInnen. Die Organisation bestand aus einem kleinen Kern außerhalb der POUM und einer Gruppe, die in der POUM faktisch als Fraktion arbeitete. Auf Widerhall in der POUM stießen ihre Ideen vor allem in Barcelona, Madrid und Llerena. Freund (Moulin) hatte eine gute Beziehung zur „Agrupación de Los Amigos de Durruti“ (Vereinigung der Freunde Durrutis), dem revolutionären Flügel der AnarchistInnen, mit etwa 4-5.000 Mitgliedern.

Im April ging Munis für ein paar Wochen nach Paris, so dass während der entscheidenden Mai-Tage in Barcelona die Führung der SBLE bei Moulin lag. Damals waren die Amigos de Durruti und die SBLE die einzigen Organisationen, die auf den Barrikaden Flugblätter verteilten, die dazu aufforderten, den Kampf fortzusetzen. Adolfo Carlini und José Quesnada von der SBLE trafen sich mit Jaime Balius und anderen LeiterInnen der Amigos de Durruti, um gemeinsam den revolutionären Aufstand voranzutreiben. Balius wiederum hatte Kontakte zu Josep Rebull, dem Kopf der Linken in der POUM. Leider reichte die Autorität der Linken nicht, um den spontanen Aufstand in Barcelona gegen die Opposition der CNT-Führung fortzusetzen und auszuweiten. Die ArbeiterInnen verließen die Barrikaden und der stalinistische Terror begann.

Stalinistischer Terror

Die POUM wurde ebenso verboten wie die Amigos de Durruti und die SBLE. POUM-Führer Andres Nin wurde ebenso von den Stalinisten ermordet wie die Anarchisten Camillo Berneri und Francesco Barbieri und die TrotzkistInnen Hans David Freund, Carrasco und Erwin Wolf und viele weniger Bekannte. Erwin Wolf (Nicolle Braun) hatte Munis im Mai als offizieller Vertreter des trotzkistischen Internationalen Sekretariats nach Barcelona begleitet. Er wurde von den Stalinisten in ihr Privatgefängnis geworfen, nach einer Weile scheinbar freigelassen, tatsächlich aber ermordet. Jaime Fernández musste die Zeit vom 2. September 1937 bis 10. Februar 1938 im Arbeitslager Omells de Na Gaia verbringen, wo die Stalinisten für unmenschliche Lebensbedingungen sorgten, Folter und Mord an der Tagesordnung waren. Kaum freigelassen, wurde er am 13. Februar mit anderen führenden TrotzkistInnen erneut verhaftet.

In einem stalinistischen Schauprozess (allerdings ohne die widerlichen Selbstbezichtigungen der damaligen Moskauer Schauprozesse) wurde ihnen Sabotage, Spionage und alle möglichen Attentatspläne vorgeworfen. Munis, Carlini und Jaime Fernández wurden zum Tode verurteilt. Wegen internationalem Druck und dem durch den Krieg erzeugten Chaos verzögerte sich die Hinrichtung. Munis entkam mit mehreren POUM-Mitgefangenen aus dem Gefängnis und gelangte 1939 über Frankreich nach Mexiko. Carlini entkam ebenfalls, tauchte unter, wurde aber beim Versuch, die französische Grenze zu überqueren, gefasst und in ein Lager gesteckt.

Nach der Niederlage des Maiaufstandes und der Unterdrückung der POUM versuchten die TrotzkistInnen, die anarchistische Basis verstärkt anzusprechen. Sie fanden dort viel Sympathie. Die Verbreitung des trotzkistischen Materials wäre ohne diesen Schutz angesichts des stalinistischen Terrors nicht mehr möglich gewesen. Aber viele, die den Ideen zustimmten, wagten es wegen des stalinistischen Terrors nicht, sich zum Trotzkismus zu bekennen.

Gründe des Misserfolgs

Erwin Wolf nannte in seinem internen Bericht vom 6. Juli 1937 eine Reihe von Gründen für den geringen Erfolg der spanischen TrotzkistInnen:

Der Verrat einer Führung mit großem Prestige (Nin und Andrade) führte zu einer Demoralisierung der Basis der ehemaligen linken Opposition. Richtige Ideen reichen nicht aus. In einer Revolution muss eine Organisation stark genug sein, um auch Aktionen durchführen zu können, um das Vertrauen der Massen zu gewinnen. Viele GenossInnen, die auch aus dem Ausland kamen, wollten lieber mit der „etwas falschen Politik“ der POUM „die Revolution machen“ als mit den TrotzkistInnen „endlos reden“. Leider zeigte sich, dass das „etwas Falsche“ an der Politik der POUM den Unterschied zwischen Sieg der Revolution und Sieg des Faschismus ausmachte. Drittens nutzte die POUM Differenzen innerhalb der trotzkistischen Bewegung, in der einzelne nationale Sektionen die POUM gegen die Linie Trotzkis unterstützten.

In der ersten Hälfte der 1930er Jahre hatten die Weltwirtschaftskrise und der Aufstieg des Faschismus zu einer Radikalisierung der Arbeiterbewegung geführt. Der Reformismus schien auszusterben. Selbst rechte SozialdemokratInnen hielten revolutionäre Sonntagsreden und Linke entwickelten sich teilweise wirklich in eine revolutionäre Richtung. Die TrotzkistInnen versuchten, mit ihnen gemeinsam eine neue Vierte Internationale aufzubauen. Der Übergang der stalinistischen Komintern (Dritte Internationale) zur reformistischen Volksfrontpolitik änderte das. Plötzlich bot ausgerechnet die „kommunistische“ Internationale den rechten SozialdemokratInnen einen Halt, um nicht von der nach links strömenden Flut mitgerissen zu werden. StalinistInnen und rechte SozialdemokratInnen gingen international in die Gegenoffensive. Das Zurückschwingen des Pendels nach rechts hatte auch Auswirkungen auf Teile der TrotzkistInnen. Besonders für solche, die sich erst vor kurzem von der Sozialdemokratie gelöst hatten. Das war ein Faktor nicht nur beim Rechtsrutsch der POUM, sondern auch bei der Unterstützung für sie innerhalb trotzkistischer Organisationen.

Wolf kritisierte auch, dass die Internationale die spanischen TrotzkistInnen zu wenig finanziell unterstützt habe. Als weiteres Problem nannte Wolf natürlich die Rolle der GBL „Le Soviet“. Sie habe Opportunismus und Sektierertum kombiniert. Ihre Kritik an der POUM sei oft abstrakt und irrig gewesen.

All diese Faktoren verhinderten, dass die kleinen trotzkistischen Organisationen zu einer Massenkraft anwachsen konnten. Die POUM hatte im Sommer 1936 ein stürmisches Wachstum, von wenigen Tausend auf einige zehntausend Mitglieder in wenigen Wochen. Die Grundlage dafür war, dass sie getrieben durch die revolutionären Ereignisse eine „richtigere“ Politik als zuvor machte. Und natürlich hatte die POUM bereits eine gewisse Größe und damit eine größere Anziehungskraft.

Hätten die POUM Führer Nin und Andrade den Rat der Trotzkis und der Internationalen Linken Opposition befolgt sich nicht mit dem BOC zu vereinigen, hätten sie im Sommer 1936 eine revolutionäre Massenpartei aufbauen können. Und diese Partei hätte dem Spanischen BürgerInnenkrieg einen anderen Verlauf geben können. So aber ist die Geschichte der POUM unmittelbar mit der Niederlage im Spanischen BürgerInnenkrieg verknüpft.

Die meisten der in diesem Artikel angeführten Daten sind entnommen aus: Agustín Guillamón (Hg.): Documentación histórica del Trosquismo español (1936-1948). Ediciones de la Torre. Madrid 1996

Das Buch im Online-Shop der SAV kaufen