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Stuttgarter Schüler drohen mit Schülerstreik

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"Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut!" schallte es am 3.7. von der Zuschauertribüne des Stuttgarter Gemeinderats. Im Anschluss an eine kurze Demo machten die SchülerInnen, die dem Aufruf von Linksjugend [´solid] gefolgt waren, mit Plakaten und einem Transparent auf die Missstände im Bildungswesen aufmerksam.


 

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Eine Vertreterin griff das Stichwort "Stuttgart 21" von Stadtkämmerer Michael Föll auf und erklärte:

"Landesregierung und Gemeidederat, die angeblich kein Geld für unsere Bildung haben, haben in den letzten Monaten beschlossen 5 Milliarden Euro für das Prestigeobjekt Stuttgart 21 aus dem Fenster zu werfen. Und weil es natürlich nicht einfach ist, der Bevölkerung weiß zu machen, die Tieferlegung des Hauptbahnhofs sei wichtiger als Kindergartenplätze und Bildung, hat der Gemeinderat 1 Million Euro für eine "Imagekampagne" für S-21 beschlossen."

Die Gemeinderäte, die ihre Tagesordnung unterbrechen mussten, quittierten das Zwischenspiel teils mit Interesse, größtenteils jedoch mit zynischen Kommentaren. Nach mehrfacher Aufforderung den Sitzungssaal umgehend zu verlassen erklärten die SchülerInnen: "Dies war nur der Auftakt. Im Herbst wird ein bundesweiter Schülerstreik stattfinden. Wir versprechen uns an diesem Streik zu beteiligen und im Herbst wieder vorbeizukommen. Die Zeiten in denen Stadt und Land ungestört Milliarden für Prestigeobjekte aus dem Fenster werfen können sind vorbei!"