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Landtagswahlkampf NRW

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WASG-Wahlkampfendspurt in K?ln-M?hlheim
 
Knapp 60 Personen versammelten sich am Mittwochabend (18.05.) zur Abschlu?veranstaltung des WASG-Stadtteilwahlkampfes in K?ln-M?hlheim. Etwa 30 davon hatten zum ersten mal eine WASG-Veranstaltung besucht. Am Ende des Abends erkl?rten sechs ihren Eintritt. Damit konnten bislang insgesamt zw?lf neue Mitglieder im Wahlkampf f?r die WASG gewonnen werden. Mit weiteren Eintritten ist zu rechnen.
Auch eine Reihe von Leuten, die nicht sofort eingetreten sind, zeigte eine gro?e Bereitschaft, sich an zuk?nftigen Aktionen/Kampagnen aktiv zu beteiligen.
Nach einleitenden Reden von Stadtrat Claus Ludwig (`gemeinsam gegen sozialraub?, WASG-Mitglied) und Thomas Lob?scher (Wahlkreiskandidat der WASG) wurde in einer offenen, solidarischen und k?mpferischen Atmosph?re diskutiert. Die Fragen und Redebeitr?ge drehten sich haupts?chlich um die Frage, wie die WASG konkret Widerstand gegen den Sozialabbau organisieren will. Mehrere RednerInnen betonten die Notwendigkeit, aktiv in die sozialen Auseinandersetzungen vor Ort einzugreifen (z.B. bei Entlassungen und bei der Schlie?ung ?ffentlicher Einrichtungen). Diese Verankerung entscheide letztlich ?ber den Erfolg der neuen Linkspartei.
Es wurde gefordert, dass die WASG in den allt?glichen K?mpfen konsequent als politische Interessenvertretung der Lohnabh?ngigen und Erwerbslosen auftreten soll und sich keinen sog. Sachzw?ngen ? und damit fremden Klasseninteressen ? unterordnen soll. `Wer die Marktlogik akzeptiert, hat schon verloren?- so lautete der Tenor der Versammlung.
Kritisch wurde hinterfragt, wie die WASG verhindern will, dass sie den Weg von SPD, Gr?nen und PDS geht ? also den Weg der Anpassung an die Marktwirtschaft. Der Vorschlag, dass Parteifunktion?re und Abgeordnete nicht mehr verdienen d?rfen als einen durchschnittlichen Facharbeiterlohn, fand eine breite Zustimmung. Das dies von Claus Ludwig bereits in K?ln praktiziert wird, fand Anerkennung.
Auch der Themenbereich Basisdemokratie und Transparenz in der Partei stie? auf ein reges Interesse ? eine Beobachtung die Angela Bankert aus dem Landesvorstand NRW auch von dem Bundesparteitag berichten konnte.
Einmal mehr zeigte sich das gro?e Potential einer lebendigen neuen Linkspartei, die nicht als Briefkasten- und Wahlpartei auftritt, sondern vor Ort die Verankerung in den sozialen K?mpfen sucht. Sieben Wochen Stadtteilwahlkampf reichten aus, um den ersten Grundstein einer solchen Verankerung zu legen.

von Thomas Lob?scher, Direktkandidat der WASG im Wahlkreis 19 – K?ln M?hlheim