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Aufruf zu SchülerInnen- und Studierendenstreiks am Tag X

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Kein Krieg für Öl!

Internationaler Aufruf:
Am Tag X auf die Straße – SchülerInnen und Studierendenstreiks gegen den Krieg!

Aufruf von International Socialist Resistance/ISR
 

International Socialist Resistance – ISR, eine internationale Jugendorganisationen und Teil der Bewegung gegen kapitalistische Globalisierung ruft zu einem internationalen SchülerInnen und Studierendenstreik am Tag des Kriegsbeginns gegen den Irak (Tag X) auf. Wir werden uns am internationalen Aktionstag gegen den Krieg am 15. Februar beteiligen und rufen alle SchülerInnen und Studierende auf, Antikriegskomitees in ihren Schulen und Universitäten zu gründen um einen Streik vorzubereiten.

Die Bush Regierung bereitet sich immer energischer auf einen Krieg gegen den Irak vor und sucht dafür Unterstützung. Anders als behauptet ist dieser Krieg kein Krieg für Menschenrechte, sondern ein Krieg für Ölprofite. Dieser Krieg würde Tod und Zerstörung für Jugendliche, Arbeitende und die Armen bedeuten.

Wir unterstützen Saddam Hussein und seine brutale Diktatur in keiner Weise, doch Krieg ist keine eine Lösung. Dieser Krieg würde zu noch mehr Instabilität im gesamten Nahen Osten führen. Es werden nicht die Wirtschafsbosse, nicht George W. Bush oder Tony Blair oder irgendeiner der sogenannten „Führer“ dieser Welt sein, die ihr zu Hause, ihre Familie oder ihre Freunde verlieren. Die Beschäftigten und Jugendlichen werden unter diesem Krieg leiden. Schon in den letzten zehn Jahren sind bis zu eine Millionen Irakies an den Folgen der UN (Vereinte Nationen) Sanktionen gestorben. Diese Sanktionen haben die Einfuhr von lebensnotwendige Mittel wie zum Beispiel Medizin massiv eingeschränkt.

Bush, Blair und andere Regierungen und ihre Freunde in der Wirtschaft wollen Milliarden aus den Staatskassen für einen Krieg gegen den Irak auszugeben. Statt dessen sollte dieses Geld für vernünftige Dinge wie zum Beispiel Bildung, Gesundheit, Wohnungen oder ordentliche Löhne ausgegeben werden. Viele junge Menschen sind wütend über diesen Krieg, darüber wie viele Leben er kosten würde, und wie viel Geld die Regierungen bereit sind dafür wegzuschmeißen.

Nie zuvor wurde ein Krieg so stark abgelehnt und gab es so große Proteste gegen einen Krieg, bevor dieser überhaupt begonnen hat. 400.000 Menschen nahmen an der Demonstration in London am 28. September teil, dies war die größte Antikriegsdemo die es jemals in Großbritannien gegeben hat. Ewa 1 Millionen Menschen kamen in Florenz zum Zeitpunkt des Europäischen Sozialforums zusammen um gegen den Krieg zu demonstrieren. In Washington demonstrierten vor kurzem 500.000 Menschen. So viele Leute wie nur möglich müssen sich an den Protesten gegen den Krieg beteiligen und es muss eine starke Antikriegsbewegung aufgebaut werden. Nur so können die Kriegsziele der Regierungen verhindert werden.

Jeder und jede die etwas gegen den Krieg tun wollen sollten dort wo sie sind, in den Schulen, Universitäten, Stadtvierteln und in den Betrieben Antikriegskomitees aufbauen und Aktionen gegen den Krieg organisieren.

Wir rufen zu einem internationalen Streik von Schülerinnen und Studierenden am Tag des Kriegsbeginns auf.

Wir denken, dass Aktionen wie diese Teil einer großen Antikriegkampagne sein sollten um dem Establishment zu zeigen, das die Massenaktionen der Jugendlichen und Beschäftigten stärker sind, als der zerstörerische Drang nach Einfluss und Ölprofiten.

Helft mit den Krieg zu stoppen! Unterstützt diesen Aufruf! Meldet euch bei uns!