Warnstreiks Metall

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Bericht aus Berlin
 
m Mittwoch waren in Berlin die Besch?ftigten von BMW, Bosch-Siemens und dem Autozulieferer Mahle zum Warnstreik aufgerufen. Von Seiten der BMW-Besch?ftigten gab es eine lautstarke Demo zum Kundgebungsort und die 4% ?im Auge? zog man durch ein Wohnviertel.
W?hrend der Kundgebung, an der rund 800 Besch?ftigte teilnahmen, redeten Vertreter der IG BAU, ver.di und des Berliner B?ndnisses gegen Bildungs- und Sozialraub.
Vertreter verschiedenster Metallbetriebe und Gewerkschaften bekundeten ihre Solidarit?t. So ?berbrachte ein Sprecher der IG BAU ?Kampfesgr??e aller Berliner Bauarbeiter? und falls die Metaller ?mal einen Betonmischer brauchen, um ein Tor zu zubetonieren, kommt einfach, wir regeln das dann schon.?.
Von Besch?ftigten wurden immer wieder Forderungen nach Streik laut. Viele Kollegen meinten, dass die 4% noch zu wenig seien. Auch zur Frage der 40 Stundenwoche gab es klare Positionen: die Erh?hung der Arbeitszeit bringe nur weitere Arbeitslosigkeit mit sich, das war der einheitliche Tenor. Ein Kollege vom Betriebsrat bei BMW forderte: ?Die 30 Stundenwoche ist notwendig, nur so kann man die Zukunft sichern und allen Arbeit geben?.  Solidarit?t zeigten auch die Aktivisten des Berliner B?ndnisses, die mit einer Delegation vor Ort waren.

Christian Reichow, Berlin