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Lokführer verweigern Kriegsdienst

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Lokführer in Großbritannien haben sich geweigert, einen Eisenbahnzug mit Munition zu fahren, weil sie annahmen, dass diese für den Krieg im Golf bestimmt sei. Das berichtete der Londoner Guardian.
 
Der Zug sollte von Glasgow an die schottische Westküste nach Glen Douglas zum größten Nato-Depot in Europa fahren. Er habe jedoch den Ladebahnhof Motherwell nicht verlassen können, weil die beiden Lokführer die einzigen für die Strecke ausgebildeten Experten vor Ort seien, berichtete die Zeitung.

Die Protestaktion ist die erste dieser Art in Großbritannien seit den Dockerstreiks gegen Waffenlieferungen an die chilenischen Putschisten 1973.

Quelle: Berliner Zeitung vom 11.01.2003