Rassismus und Antifa

“Kein Ort für Nazis” – Demo am 24. März.

Aktiv gegen Nazis im Stadtteil

Das Kasseler “Aktionsbündnis gegen Rechts” ruft für Samstag, den 24. März zu einer Demonstration in der Kassler Nordstadt auf. Startpunkt ist um 15:00 Uhr die Weserspitze, von der aus verschiedenste Orte von Naziaktivitäten und -übergriffen aufgesucht werden sollen. Es soll deutlich gemacht werden, dass Nazis kein Raum gegeben werden soll um ihre menschenverachtende Ideologie in die Stadtteile hineinzutragen. Nicht auf den Staßen, nicht in Kneipen und Bars, nicht an der Uni und nicht in den Betrieben. Kassel ist “kein Ort für Nazis”. Kein-Ort-fuer-Nazis-Der-Flyer-zur-Demo

Nazis raus aus öffentlichem Wohnraum

Demo GWG

Kundgebung des "Aktionsbündnis gegen Rechts" vor der GWG

Es gehört wahrlich nicht viel Fantasie dazu, sich vorzustellen mit welchen Gedanken man sich abends nach der Arbeit bis zur Haustür schleppt und am Briefkasten den zwei neuen Hausbewohnern begegnet. Wie würde man jedoch reagieren, handelt es sich dabei um zwei stadtbekannte Nazis, die in der Öffentlichkeit ihr rassistisches Weltbild verbreiten? Mehr >

Antifa-Auftaktveranstaltung erfolgreich

Gilt für Kassel und überall

„Endlich etwas tun gegen Nazis in unserem Stadtteil“, das war der Tenor der über 80 BesucherInnen zählenden Veranstaltung des „Aktionsbündnis gegen Rechts“ in der Kasseler Nordstadt am 16. Januar. Gegen verstärkt öffentlich auftretende Kameradschaften sowie aktive faschistische Gruppierungen in bürgerlichen Parteien und Vereinen. Mehr >

Kampagnenstart “Kein Ort für Nazis”

Auftaktveranstaltung "Kein Ort für Nazis" am 16. Jan.

In Kassel treten Nazis bedrohlich in der Gruppe auf und sind in der Nordstadt und darüber hinaus eine reale Gefahr. Gruppierungen wie die sogenannte „Kameradschaft Sturm 18“ halten sich  an öffentlichen Plätzen auf und machen aus ihrer rechtsradikalen Gesinnung keinen Hehl. Ob im Supermarkt in der Fiedlerstraße, dem Nordstadtpark, am Königs- oder Friedrichsplatz: Es kommt immer wieder zu Provokationen sowie verbalen und körperlichen Übergriffen. Der  faschistische „Freien Widerstand“ verfolgt eine andere Strategie: Erfolgreich wird die Freiwillige Feuerwehr Bettenhausen aber auch bürgerliche Parteien unterwandert, wie der Skandal um den ehemaligen Schriftführer in der Kasseler CDU zeigt.

Das “Aktionsbündnis gegen Rechts” will den Nazis endlich aktiv dagegen vorgehen und lädt deswegen zur Auftaktveranstaltung am Montag, den 16. Januar um 19 Uhr ins Philipp-Scheidemann-Haus ein. Gemeinsam wollen wir Strategien im Kampf gegen Nazis diskutieren und entwickeln und den Start einer gemeinsamen Kampagne einläuten. Mehr >

Wer schützt uns vor dem Verfassungsschutz?

Veranstaltung am 20.12

Eine faschistische Gruppierung ist seit dem Jahre 2000 über sechs Jahre hinweg in Deutschland unterwegs und ermordet in dieser Zeit gezielt neun Migranten türkischer und griechischer Herkunft sowie eine Polizistin. Auch in Kassel fiel dieser 2006 ein türkischer Ladenbesitzer zum Opfer. Wie ist es möglich, dass dies alles unter den Augen eines weitverzweigten Netzes von Staatsschutzorganen wie den sechzehn Verfassungsschutzämtern geschehen kann, die nach dem offiziellen Credo genau diese rechtsextremistischen Verbindungen beobachten soll. Mehr >