Solidarität mit den Beschäftigten bei Ameos

Bitte unterschreibt und verbreitet diesen Protestbrief

Am 27. Januar sind die Beschäftigten an vier Ameos-Kliniken in Sachsen-Anhalt in den unbefristeten Erzwingungsstreik für einen Tarifvertrag, der an den TVöD angelehnt ist, getreten. Doch es geht nicht nur um bessere Arbeitsbedingungen, sondern um die Verteidigung des Streikrechts. Der Arbeitgeber hat mindestens vierzehn gewerkschaftlich aktiven Kolleg*innen fristlos gekündigt. Im Vorfeld der Urabstimmung, die den Erzwingungsstreik beschloss, drohte der Arbeitgeber im Falle eines Streiks mit dem Abbau von 800 Arbeitsplätzen. Die Beschäftigten haben auf diese Drohungen die einzige richtige Lösung gefunden: 99,7% der ver.di-Mitglieder votierten für den Erzwingungsstreik. 

Privaten Arbeitgebern sind gewerkschaftliche Rechte ein Dorn im Auge. 2012 übernahm der Ameos-Konzern die vormals öffentlichen Salzlandkliniken. Das Ergebnis der Privatisierung: Die Pflegekräfte verdienen im Schnitt 500 Euro weniger als vergleichbare Pflegekräfte in der Region. Höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und eine gewerkschaftlich aktive Belegschaft beschneiden die Profite der privaten Klinikkonzerne. Ameos ist mehrheitlich in Besitz des US-Private-Equity-Fonds Carlyle group. Unsere Meinung: Ameos wie auch andere private Krankenhaus- und Pflegekonzerne müssen zurück in die öffentliche Hand überführt und demokratisch kontrolliert und verwaltet werden. Profite pflegen keine Menschen.

Bitte unterzeichne und verbreite noch heute den Protestbrief. Die SAV unterstützt die Kolleg*innen und setzt sich innerhalb der Gewerkschaften und der Partei DIE LINKE für Solidaritätsaktionen ein. Zum Vormerken: Am Mittwoch 5.2. findet eine gemeinsame Demo und Kundgebung der Kolleg*innen in Magdeburg statt.

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