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Kriegskonjunktur

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Rüstungsindustrie profitiert von Regierungsinvestitionen


 

Das Konjunkturpaket der Bundesregierung erfüllt das Herz vieler Kapitalisten mit Freude. Die Autoindustrie bekommt eine Abwrackprämie und die Bauwirtschaft darf Straßen bauen. Da darf die Bundeswehr, als „ein bedeutender Auftraggeber der deutschen Wirtschaft“ (Kriegsminister Jung laut FAZ, 25.2.09) nicht zurückstecken. Auch hier gilt es um mit der Kanzlerin zu sprechen, die Krise als Chance zu begreifen. Gesagt, getan: Die Bundeswehr bekommt 500 Millionen Euro spendiert. Damit sollen nicht nur Kasernen saniert, sondern auch gleich einige „nützliche“ Kriegswerkzeuge gekauft werden. So werden Hubschrauber nachgerüstet und Bestandteile für einen leichten Panzermörser angeschafft, wie er von den Militärs für den Krieg in Afghanistan gefordert wird. Bei solch rosigen Aussichten, zieht man als General wieder hoch motiviert und mit Freude ins Feld der Ehre.