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Konferenz in Hamburg: Klassenkampf & Revolution – Ideen & Strategien

17. Oktober um 12:00 - 19:00

Programm:

Impulsrunde – 12:00-12:45 Uhr:

Alternativen zu Militarismus & Krieg

Aufrüstung, Kriege, Blockkonfrontation prägen die Weltpolitik – mit desaströsen Folgen. In kurzen Impulsvorträgen beleuchten wir Ursachen und Folgen imperialistischer Zuspitzung & diskutieren Perspektiven für den Widerstand gegen Aufrüstung und Wehrpflicht. Wir schauen auf vorwärts weisende internationale Beispiele für Widerstand, wie die antimilitaristischen Streiks in Italien & Griechenland und skizzieren wie eine sozialistische Alternative zu Krieg & kapitalistischer Krise aussehen könnte.

Seminar-Phase I – 13:15 – 14:45 Uhr:

  1. A) Patriarchale Strukturen erkennen und aufbrechen

Nicht nur in rechten & konservativen Bewegungen sind patriarchale Strukturen fest verankert. Sie wirken auch auf die Arbeiter*innenbewegung und Linke, wodurch FLINTA (Frauen, Lesben, inter, nichtbinäre, trans und agender Personen) strukturell benachteiligt & weniger gehört werden. Wie können linke Organisationen in einer vom Patriarchat geprägten Gesellschaft FLINTA politisch stärken & Sexismus bekämpfen? Wie funktionieren Spaltungsideologien & was hat das mit Klassengesellschaft zu tun? Wir wollen politische & praktische Ideen diskutieren um überall wo wir aktiv sind für eine bessere Praxis zu werben.

  1. B) Vom Protest zum Streik

Der DGB hat am 26.9. Sozialproteste organisiert, aber es ist klar, dass sie nicht ausreichen werden, den Sozialabbau zu stoppen. Politische Streiks kann man aber auch nicht einfach so ausrufen. Was braucht unsere Klasse, um streikfähig zu werden, welche Rolle muss die Partei Die Linke spielen & wie sollten sich klassenkämpferische Kräfte in den Gewerkschaften organisieren, um der Sozialpartnerschaft etwas entgegenzusetzen?

Seminar-Phase II – 15:15 – 16:45 Uhr:

  1. A) Gewerkschaft, Partei, Revolution

Gewerkschaft, Arbeiter*innenpartei und revolutionäre Organisation- wie hat sich unsere Klasse in der Vergangenheit organisiert, welche Erfahrungen wurden gesammelt, was bedeutet das heute für die politische Arbeit in Schule, Betrieb und Uni, in der Linken und auf der Straße? Und warum ist eine revolutionäre Organisierung nötig?

  1. B) Praxisworkshop Aktionen im Stadtteil

An Sichtbarkeit und Ansprechbarkeit in den Stadtteilen fehlt es oft. Gerade hier müssen wir mit Argumenten präsent sein, Organisierungsangebote machen, Anwohner*innen eine Stimme geben & unsere Strategien für den Aufbau erfolgreicher Bewegungen vermitteln. Mobilisierung, Vorbereitung, die Aktion, Nachbereitung und Folgeangebote – wir haben viel voneinander zu lernen.

 

Podiumsdiskussion – 17:30 – 19:00 Uhr:

Die Linke zwischen Anpassung & Kampfpartei

Teile der Linken wollen sich an die CDU als „letztes Bollwerk“ gegen den Faschismus anbiedern, machen Wahlbündnisse mit SPD & Grünen oder stimmen im Bundesrat sogar dem Sondervermögen für Aufrüstung zu. Gleichzeitig kämpfen tausende Parteimitglieder für Solidarität mit Palästina, eine konsequente Haltung gegen Imperialismus & Krieg und für eine kämpferische Klassenpartei. Wir wollen diskutieren, wie eine sozialistische Klassenpartei aussehen müsste und wie sich die kämpferischen Kräfte in der Linkspartei treffen, vernetzen und gegenseitig stärken können, um die Partei nicht Regierungsflügel und Silberlocken zu überlassen.

Mit David Stoop (Fraktionsvorsitzender der Linken in der Bürgerschaft*), N.N. (Solid Bremen Links der Weser*) & Linda Fischer (Bezirksvorstand Linke Altona/SAV*)

*Angaben dienen lediglich der Kenntlichmachung der Person

 

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