Kaschmir: Streik im Öffentlichen Dienst

Am 18. März begann im Bezirk Poonch im pakistanisch besetzten Teil
Kaschmirs ein unbefristeter Streik von Beschäftigten im Öffentlichen
Dienst. Sie fordern vor allem die Zahlung ausstehender Löhne und die
Einhaltung von Versprechungen, die bei einem Streik vor 13 Monaten
gemacht wurden. In der Bezirkshauptstadt Rawalakot demonstrierten über
2.000 Streikende. Auf der Kundgebung sprach auch Khalid Mehmood, der
Vorsitzende des Komitees für Gewerkschaftsrechte, in dem die
kaschmirische Schwesterorganisation der SAV mitarbeitet. Er verwies
darauf, dass der Streik noch weiter verschärft werden könne und die
Elektrizitätsbeschäftigten der Landesregierung den Strom abstellen
können.

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Griechenland: Generalstreiks und Syriza

Am 19. März fand der dritte Generalstreik gegen die Rentenpläne der
griechischen Regierung statt. Zusätzlich gab es eine Reihe von längeren
branchenweiten Streiks. Ein politischer Ausdruck der Radikalisierung
zeigt sich darin, dass das linke Wahlbündnis Syriza immer mehr auf
außerparlamentarische Kämpfe orientiert und sich auf sozialistische
Ideen zubewegt – und auf über 15 Prozent in den Umfragen gestiegen ist.

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Verkauf von Krankenhäusern

Laut einer Erhebung von ver.di liegt Deutschland ganz vorn bei der
Privatisierung von Krankenhäusern. Vier Konzerne teilen sich den
privaten Markt auf: die Rhön-Klinikum AG (31.800 Beschäftigte), die
Fresenius-Helios-Gruppe (30.000), die Asklepios-Kliniken (28.200) sowie
die Sana Kliniken AG (14.500). In Hamburg wurden sechs Kliniken mit
11.000 Beschäftigten an Asklepios verkauft.

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Lidl & Co: Bespitzelung stoppen!

Zustände wie in George Orwells Roman „1984“ herrschen nicht nur bei
Lidl. Wenige Tage nach der Berichterstattung im Stern über die
unerhörten Bespitzelungsmaßnahmen wurde bekannt, dass Detektive die
Beschäftigten von Schlecker durch Lochwände beobachten (SPIEGEL ONLINE
vom 30. März).

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