Antirassismus und Antifa

Programm für den Sozialismustag am 15. Dezember in Kassel

Hast du dich auch schon mal gefragt, ob die Welt nicht etwas Besseres als den Kapitalismus verdient? Eine Gesellschaft, die nicht auf Profitgier, „Teile-und-Herrsche-Politik“, Ausbeutung, Umweltzerstörung und Krieg basiert?

Mit dem Sozialismustag möchte wir eine Debatte und Erfahrungsaustausch darüber anregen, wie wir gemeinsam die Gesellschaft verändern können. Hier kommen GewerkschafterInnen, Aktive aus LINKE und linksjugend [’solid], AntirassistInnen, linke FeministInnen, UmweltaktivistInnen und Menschen, die auf der Suche nach politischen Antworten auf die Krise des Kapitalismus sind, zusammen.

Komm vorbei, bring dich ein, werd mit uns aktiv!

10-12 Uhr Ankommen & Frühstück Interaktiver Workshop: Ist der Mensch zu schlecht für den Sozialismus? Zu faul? Zu Gierig? Sind die Menschen von Natur aus zu egoistisch für eine solidarische Gesellschaft?

12-13 Uhr Aktiv werden gegen Rassismus, Sexismus und Kapitalismus! Wie kann gemeinsamer Widerstand geleistet werden? Was machen wir als SAV in Kassel?

13-15 Uhr Workshop 1: Was ist Rätedemokratie? Wie könnte eine Alternative zum Parlamentarismus und alle vier Jahre wählen gehen aussehen? Workshop 2: USA: Trump, Krise und Widerstand. Globale Konflikte nehmen zu und auch in den Vereinigten Staaten gibt es eine zunehmende Polarisierung. Was machen Linke und Sozialist*innen in den USA?

15-16 Uhr Pause

16-18 Uhr Workshop 1: Zukunftswerkstatt: Wie könnte Wohnen/Bildung/Liebe/Ernährung/Arbeit/Verkehr im Sozialismus aussehen? Wie kommen wir dahin? Workshop 2: Für kämpferische Gewerkschaften! mit Christian Krähling, ver.di-Vertrauensmann Amazon Bad Hersfeld* und ­Angelika Teweleit (Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di / Krankenhauszeitung „Herzschlag“)

18-19 Uhr Pause

19-21 Uhr Vor hundert Jahren: Revolution in Deutschland und Österreich Wie 1918 Matrosen, Arbeiter*innen und Soldaten sich gegen Krieg und Monarchie wehrten, Räte aufbauten und dann verraten wurden. Vorträge und Diskussion u.a. mit Sonja Grusch (Bundessprecherin Sozialistische Linkspartei Österreich)

Zum Abschluss: Gemeinsam im Karnak den Tag ausklingen lassen bei warmen und kalten Getränken sowie Musik Geld und Verpflegung .

Der Sozialismustag findet im Karnak in der Mombachstr. 45a in Kassel statt (Haltestelle Halitplatz)

Um einen Teil der Kosten decken zu können, bitten wir um einen Teilnahmebeitrag von 2,50 € bzw. eine freiwillige Spende.

Anmeldung für den Sozialismustag bitte unter kassel@sav-online.de. Essen und Getränke werden günstig angeboten. Kinderbetreuung kann auf Wunsch organisiert werden. Bitte möglichst frühzeitig anmelden.

Den Flyer zum Sozialismustag gibt es auch zum Runterladen: Programm Sozialismustag

SAV-Veranstaltungen im Oktober

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17. Oktober 19 Uhr: Ist die AfD faschistisch?
Die AfD hat bei der Bundestagswahl eine Menge Abgeordnete in den Bundestag schicken können. In der neuen Fraktion sind viele Anhänger des völkisch-nationalistischen Flügels, gerade nachdem Petry die Partei verlassen hat. Macht das die AfD zu einer faschistischen Partei? Wir wollen von einer marxistischen Faschismustheorie heraus die AfD analysieren und vor allem diskutieren, was das für unsere praktische antirassistische Arbeit bedeutet: Wie stellen wir die AfD im Parlament – und auf der Straße?

 

24. Oktober 19 Uhr: Ist der Mensch zu schlecht für den Sozialismus?
Zu faul? Zu gierig? Ist eine sozialistische Gesellschaft überhaupt möglich? Sind Menschen nicht von Natur aus zu egoistisch für ein solidarisches Zusammenleben? Ein interaktiver Vortrag: Wir wollen die gängigsten Vorurteile widerlegen. Außerdem soll erklärt werden, wie wir uns eine zukünftige sozialistische Gesellschaft vorstellen und warum wir nicht die DDR zurückhaben wollen.

 

31. Oktober 19 Uhr: Die 68er-Bewegung in Frankreich
Rund um das Jahr 1968 gab es nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA, Frankreich und anderen Ländern große soziale Bewegungen. Während hier bei uns vor allem Unis besetzt wurden, sind es in Frankreich zudem auch Betriebe und Fabriken gewesen. Nachdem die Uni Sorbonne in Paris geräumt wurde, gab es einen wochenlangen Generalstreik. Das Land stand still. Wie hat die Linke damals den Kampf begleitet? Welche Lehren können wir für heute ziehen?

Unsere Veranstaltungen finden dienstags im Philipp-Scheidemann-Haus (Eingang gelbe Glastür), Holländische Str. 72, Haltestelle „Halitplatz“ (Tram 1, 5, RT1, RT4) statt. Komm vorbei!

Demobericht 12.12.15 – Wohnraum statt Leerstand

Mit der Demo “Wohnraum statt Leerstand”, die am Samstag, den 12.12.2015 in Kassel stattfand, machte das „Bündnis für dezentrales Wohnen für Geflüchtete und sozialen Wohnungsbau in Kassel“ auf die Notwendigkeit aufmerksam, städtischen Wohnraum zu schaffen und Leerstand zu sanieren.

von Hannah Windisch und Junias Omollo, Kassel

Mit dieser Ambition gingen ungefähr 300 Aktivist*innen aus verschiedenen Gruppierungen, darunter Geflüchtete, Gewerkschaften, diverse Unterstützer*innen des Bündnisses, Schüler*innen und Studierende auf die Straße. Im Stile eines Stadtrundgangs wurden verschiedene Stationen angesteuert. Die Demonstration verlief friedlich und war durch eine laute und kämpferische Stimmung geprägt. Die Demonstrant*innen liefen durch die Kasseler Innenstadt, über den Weihnachtsmarkt, sorgten für Aufmerksamkeit, aber nicht für Unstimmigkeiten. Sie ergriffen die Initiative, die Passant*innen über ihr Anliegen zu informieren und aufzuklären.

 

Das Hugenottenhaus, ein Gebäude was seit den 1970er Jahren unbewohnt ist, war Start der Demo und ist nur ein Beispiel für den vorherrschenden Leerstand in Kassel. Weitere Haltepunkte, an denen verschiedene Redebeiträge gehalten wurden, waren das Rathaus, Fabriken der Kasseler Rüstungsproduktion sowie weitere leerstehende Häuser. Die Schlusskundgebung fand am Halitplatz im Kasseler Norden statt. Die Redner*innen thematisierten in ihren Redebeiträgen die verfehlte Wohnraumpolitik, Fluchtursachen, und Rassismus.

Auch die Partei die Linke sagt: "Wohnraum statt Leerstand"

Auch die Partei die Linke sagt: “Wohnraum statt Leerstand”

Mehr >