Gemeinsam gegen ein K_assel der A_usgrenzung, G_ewalt, I_ntoleranz D_iskriminierung und des A_usländerhass’

Beteiligt euch am Montag den 1. Dezember 2014 an den Gegenaktivitäten: Um 18.00 Uhr ist eine Gegenkundgebung am Scheidemannplatz. Kommt zahlreich!

Anti-KAGIDA-FB2 (2)

Unter dem Deckmantel: „KAGIDA – Kassel gegen Islamisierung des Abendlandes“ wollen am kommenden Montag den 1. Dezember in Kassel Neonazis, Rassisten und Rechtskonservative aufmarschieren. Die Mobilisierung knüpft an jüngste Aufmärsche der Rechten im gesamten Bundesgebiet an, zu denen in Köln, Hannover oder Dresden Tausende von Ihnen erschienen.

Die Initiatoren instrumentalisieren die brutalen Angriffe des sogenannten „Islamischen Staats (IS)“ für ihre allgemeine Ausländerhetze. Sie sind alles andere als unsere Partner im Kampf gegen den IS, ihre Hetze richtet sich auch gegen die betroffenen syrischen und kurdischen Flüchtlinge. Mit ihrem Islamhass konstruieren sie eine Bedrohung, die von allen ausgeht, die ihnen nicht „deutsch“ genug sind. KAGIDA beschwört mit seiner herbeigeredeten „Überfremdung“ durch „kriminelle Ausländer“ und „Religionskriegen auf deutschem Boden“ einen rassistischen Geist, der den Nährboden für Angriffe auf Ausländer*innen und Flüchtlingsheime bereitet. In den letzten Monaten kam es wieder vermehrt zu Übergriffen dieser Art. Nazigrößen haben sich angekündigt und mobilisieren in ihren Kreisen für die Demo. Die Abgrenzung der Organisatoren gegenüber Neonazis ist also nichts anderes als ein lächerliches Lippenbekenntnis.

Egal unter welchem Deckmantel: Wir wollen kein K_assel der A_usgrenzung G_ewalt I_ntoleranz D_iskriminierung und des A_usländerhass’. Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homophobie oder Transphobie haben hier nichts zu suchen. Wir wollen ein Kassel des Miteinanders, der Vielfalt und der Solidarität! Deshalb muss die KAGIDA gestoppt werden.