Wer wir sind, was wir wollen

Klimawandel, Wirtschaftskrisen, Unterdrückung sind im Kapitalismus unvermeidbar. Im Kampf dagegen müssen wir an der Wurzel ansetzen. Der globalen Konkurrenz der Banken und Konzerne setzen wir die internationale Solidarität entgegen. Unabhängig von Job, Herkunft, geschlechtlicher Identität. Wir sind eine Klasse, die das gleiche Interesse hat: Die Ausbeutung von Mensch und Natur zu stoppen.

Internationale Gegenwehr

Die Sozialistische Alternative (SAV) ist international im Committee for a Workers International (CWI majority) organisiert. In über 30 Ländern kämpfen wir gegen den Kapitalismus und seine Folgen: In Brasilien gegen Bolsonaro und das Agrarkapital, das den Regenwald in Brand steckt, Rassismus schürt und Sozialkürzungen vornimmt. In England, Wales und Schottland sind unsere Genoss*innen gegen Boris Johnson, seine Aussetzung des Parlaments und den Tory-Kamikaze-Brexit auf der Straße. In Irland standen wir in der ersten Reihe im Kampf um das Recht auf Abtreibung und für die gleichgeschlechtliche Ehe, und kämpfen aktuell um die Arbeitsplätze bei der Werft Harland & Wolff, in Belfast. In Hongkong trotzen unsere Genoss*innen dem Tränengas der Polizei und haben den Anstoß für die Schulstreiks für demokratische Rechte gegeben. In Seattle (USA) befinden wir uns mitten in einen historischen Wahlkampf gegen Amazon und Jeff Bezos, den reichsten Mann der Welt. Mit Kshama Sawant sitzt hier eine Sozialistin im Stadtrat und hat einen 15$ Mindestlohn und viele weitere Verbesserungen durchgesetzt. In Russland stehen unsere Genoss*innen in der Bewegung gegen die Diktatur Putins in der ersten Reihe. Und in Deutschland sind wir aktiv in der LINKEN, in Gewerkschaften und in Bewegungen und streiten für einen kämpferischen Kurs und die Einheit der Arbeiter*innenklasse, ob mit deutschem Pass oder ohne, ob mit Job oder ohne, ob Schüler*innen oder Rentner*innen. Unsere Alternative weltweit: Eine sozialistische Gesellschaft.

Sozialismus

Im Sozialismus würde nicht mehr nach Profit produziert werden, sondern demokratisch geplant nach den Bedürfnissen von Mensch und Natur. Die Banken und Konzerne wären nicht mehr in Privateigentum, sondern würden allen gehören. Dadurch könnte die Produktion komplett umgestellt werden: Statt riesiger globaler Lieferketten könnten Wirtschaftskreisläufe lokaler gestaltet werden. Statt noch mehr Autos könnten Busse und Straßenbahnen gebaut werden, die kostenlos fahren würden. Statt Ressourcen zu verschwenden für die Herstellung von Werbung oder Waffen könnte massiv in erneuerbare Energien investiert werden und aufgeforstet werden.
Durch die Aufhebung der Konkurrenz würde sich das Potenzial der Menschheit entfalten. Der enorme gesellschaftliche Reichtum, von dem momentan 80% den reichsten 0,1% gehört, könnte endlich allen zugute kommen. Statt nebeneinander und gegeneinander in Konzernlabors zu forschen, würde eine globale Kooperation wirkliche Fortschritte in der Wissenschaft zur Folge haben. Vor allem aber könnte endlich das Problem Klimawandel gemeinsam und global angegangen werden.
Unsere Vorstellung von Sozialismus hat nichts mit DDR und Sowjetunion zu tun. Diese waren Diktaturen einer privilegierten Bürokratenschicht, die an ihrem Mangel an Demokratie zugrunde gegangen sind. Wirklicher Sozialismus muss demokratisch sein, und zwar demokratischer als alle vier Jahre ein Kreuzchen machen. Wir wollen volle Entscheidungsmacht in den Betrieben, in den Schulen, und in allen Bereichen des Lebens. Wir wollen, dass alle darüber entscheiden können, was und wie produziert wird.

Das wird uns nicht geschenkt werden. Die Banken und Konzerne haben ganze Staatsmaschinen, die weltweit für sie arbeiten. Wir müssen uns deshalb zusammenschließen und organisieren. Wir müssen aus der Geschichte und aus den Kämpfen international lernen.

Gemeinsam können wir gewinnen. Schließ dich uns an!

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