Januar 1961: Ermordung von Lumumba, dem Held der kongolesischen Unabhängigkeit

Lumumba stammte ursprünglich aus jenen Teilen der kongolesischen Bevölkerung, die die “relays” (Stützen) der Kolonialverwaltung waren. Viele dieser Kongoles*innen, die von der Verwaltung als “evolved” (entwickelt) bezeichnet wurden, konnten für …

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Verblühter Frühling?

Wie Dominosteine fielen im Frühjahr 2011 die Regimes in einer gewaltigen revolutionären Welle: Ben Ali in Tunesien, Mubarak in Ägypten, Gaddafi in Libyen, Salih im Jemen… Die Platzbesetzungen in Ägypten inspirierten die Occupy-Bewegung in den USA und die Indignados in Spanien. Nachdem der Kapitalismus seine anhaltende Krisenanfälligkeit 2009 unter Beweis gestellt hatte, bewiesen die Bewegungen in Nordafrika, dass „Revolution“ mehr als eine Vokabel im Geschichtsbuch ist.

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„Aus allen Poren triefend vor Blut und Schmutz“: Wie der britische Kapitalismus auf der Sklaverei beruhte

Tom Costello, Socialist Alternative (Schwesterorganisation der SAV und Sektion der ISA in England, Wales und Schottland) „Neulich schickte mir jemand einen Leitartikel aus dem »Economist«. Es ging um den Sklavenhandel …

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Besonderheiten der chinesischen Entwicklung

Das maoistische China ging ab Ende der 1950er einen eigenen Entwicklungsweg, in Abgrenzung von der Sowjetunion. China war trotz großer wirtschaftlicher Fortschritte noch immer ein rückständiger Agrarstaat, das Bildungsniveau war niedrig. Mao setzte, auch weil es an ausgebildetem Personal mangelte, in vielen Bereichen auf dezentrale Verwaltung der Provinzen und strebte nicht nur national, sondern auch regional nach Autarkie.

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