Der sowjetische Komponist Dmitri Schostakowitsch: Die Erinnerung wachhalten, Teil 2

Dmitri Schostakowitsch war einer der bedeutendsten Komponisten des 20.
Jahrhunderts. Er erlebte fast alle Perioden der Sowjetunion – von der
Oktoberrevolution bis zur Stagnation unter Breschnew. In seiner Musik
sind die Hoffnungen und der Schrecken, die Freude und die
Enttäuschungen, das Leben und der Tod dieser Epoche zu finden. Der
erste Teil
dieses Artikels befasste sich mit den 20er und 30er
Jahren. 1936 hatte Stalin persönlich Schostakowitschs Oper "Lady Macbeth
von Mzensk" mit dem Bannfluch belegt. Wir werden uns in diesem zweiten
und letzten Teil mit dem aktiven musikalischen Eingreifen Dmitri
Schostakowitschs in das Leben der stalinisierten Sowjetunion befassen.

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Rock the Party – Smash the System


Von Subkulturen und der Sehnsucht nach einem freien Zugang zur Kunst

Die gefeierte Individualität ist im Kapitalismus eine clever aufgezogene
Farce. Wir glauben, uns zu unterscheiden, etwas Besonderes zu sein. Die
Musik, die wir hören, die Klamotten, die wir tragen, die Sprache, die
wir sprechen – ist das nicht unser Stil, unser Ding, das von uns und
unseren Leuten? Ja und nein.

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Kino: Bamako – „Optimistischer als der Teufel“


„Bamako“, der neue Film des afrikanischen Regisseurs Sissako, ist eine
flammende Anklage gegen Weltbank, IWF und G8

Vergesst „Blood Diamand“. Vergesst den „ewigen Gärtner“. Vergesst „In My
Country“. Alles aufgeblasene Popcorn-Unterhaltung, in der das Elend der
afrikanischen Massen Hollywood-Stars wie Leonardo DiCaprio lediglich als
Kulisse dient. Ohne Risiken und Nebenwirkungen. Ganz anders „Bamako“.
Dieses Stück Kino, seit Februar in Deutschland auf der Leinwand, geht
einem noch lange nach.

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