Belgien: 10.000 demonstrieren in Brüssel

Am 19. Januar 2003 haben 10.000 Menschen in Brüssel an einer bundesweiten Demonstration gegen den Krieg teilgenommen. Die Zusammenarbeit der belgischen Regierung, die US-Militärtransporte erlaubt den Hafen in Antwerpen zu benutzen und die große Teilnahme an den internationalen Demonstrationen vom 18. Januar haben zu einer großen Mobilisierung geführt.
Die DemonstrantInnen sprachen sich gegen einen Krieg für Öl aus, aber auch gegen Scharon, der den „Krieg gegen Terror“ als Vorwand benutzt, um die PalästinenserInnen anzugreifen.
Die Demonstration wurde durch das „Stoppt die USA“-Bündnis organisiert, das bereits am 10. November 2002 eine Demonstration organisert hatte. Am 15. Februar wird es eine weitere Demonstration zusammen mit einem breiteren Bündnis von Nichtregierungsorganisationen geben.

Geert Cool, Gent, Belgien

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Kanada sagt Nein zum Krieg

?ber 10.000 Menschen haben sich am 19. Januar 2003, trotz eisiger Temperaturen, in Toronto versammelt, um gegen den Krieg zu protestieren
Unter den Protstierenden waren Mitglieder der Gewerkschaft ?Canadian Auto Workers?,StahlarbeiterInnen, LehrerInnen und verschiedene anderer Gewerkschaften. Zahlreichen kirchliche, muslimische und j?dische Gruppen, Kriegsveteranen, Sch?lerInnen und Studierende waren ebenfalls beteiligt.
Mehr als 1200 Menschen beteiligten sich im Anschluss an einer Veranstaltung gegen den Krieg, zahlreiche mehr mussten aus Platznot drau?en bleiben.

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Krieg für Öl-Profite

Die Herrschenden sind sich nicht einig, die Zeichen stehen trotzdem auf Krieg

In den letzten Wochen bereitet sich die US-Regierung intensiv auf einen Angriff auf den Irak vor, mit Truppenmanövern in der Region bei denen ein Angriff simuliert wird, mit Kriegspropaganda und mit Besuchen bei Regierungschefs auf der ganzen Welt, die mit ins Boot geholt werden sollen. Diese Vorbereitungen laufen, obwohl die Waffeninspekteure bisher noch gar nichts gefunden haben und zeigen damit noch einmal die Scheinheiligkeit der UN-Resolution.

von Tinette Schnatterer, Stuttgart

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Ohne Uniform = friedlich?

Das „Nein“ zur deutschen Kriegsbeteiligung war mitentscheidend für den rot-grünen Sieg bei der Bundestagswahl. Hieß es damals, dass eine militärische Beteiligung ausgeschlossen sei, hat die Bundesregierung ihren Lippenbekenntnisse keine Taten folgen lassen. Ganz im Gegenteil: Deutsche Soldaten halten den USA den Rücken frei, sei es in Afghanistan oder am Horn von Afrika. In Awacs-Flugzeugen werden sie mithelfen, die Ziele im Irak mit tödlicher Sicherheit zu treffen.

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Wie kann der Krieg gestoppt oder verhindert werden?

In Anbetracht des drohenden Krieges gegen den Irak ist die Anti-Kriegs-Bewegung
wieder am Erstarken: 500.000 in London und mehrere Zehntausend in Madrid
und Rom, die gr??ten Antikriegsdemonstrationen seit dem Vietnamkrieg in den
USA im Rahmen des internationalen Protesttages am 26. Oktober und schlie?lich
eine Million Menschen in Florenz, die gegen den Krieg demonstrierten ? das
zeigt, dass viele Menschen nicht bereit sind die drohende Kriegsgefahr hinzunehmen
und den L?gen der Kriegstreiber und der Heuchelei zu glauben, ein Krieg sei
n?tig, um Frieden zu schaffen.

von Nelli T?gel, Berlin

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Antikriegsdemonstrationen in Brüssel und Toronto

Mehr als 10.000 Menschen nahmen am Samstag, den 16. November an einer Demontration gegen Bush’s Kriegspläne in Brüssel teil. Fotos gibts unter diesem Link.

In Toronto nahmen am gleichen Tag über 6000 Menschen an einer Demonstration teil. Dies war die größte Antikriegsdemonstration in Toronto seit mehr als einem Jahrzehnt. Verschiedene Gruppen von GewerkschafterInnen aus den Bereichen Stahl, Automobilbau, Post, Gesundheitswesen und Bildung nahmen teil.

Ausführlichere Berichte auf der Website des Komitee für eine Arbeiterinternationale.

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Per Olsson: Krieg & Frieden im 21. Jahrhundert

[Socialism Today, Nr. 49, Juli-August
2000]
Ist Krieg zwischen Nationalstaaten ein Ding der Vergangenheit geworden? Bedeutet
Globali­sierung, dass Konflikte aus anderen Gründen als früher
ausgekämpft werden. In einem kürz­lich veröffentlichten
Buch, ?Neue Krieg & Alte Kriege: Organisierte Gewalt in einer Globalen
Ära?, vertritt Mary Kaldor diese Sicht. Per Olsson untersucht die Argumente.

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