Griechenland im Aufruhr

Polizeimord verursacht massive Wut

Der Mord an einem 15-Jährigen durch die Polizei in Athen führte zu einem
explosiven Ausbruch von Wut und Zorn. Dieser Todesfall war wie ein
Funken an dem Pulverfass der Wut der Jugendlichen und ArbeiterInnen, die
sich gegen die angeschlagene rechte Regierung unter Ministerpräsident
Costas Karamanlis angestaut hatte. Einer Regierung, die durch
Korruptionsskandale und die Wirtschaftskrise erschüttert ist.

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Griechenland: Generalstreiks und Syriza

Am 19. März fand der dritte Generalstreik gegen die Rentenpläne der
griechischen Regierung statt. Zusätzlich gab es eine Reihe von längeren
branchenweiten Streiks. Ein politischer Ausdruck der Radikalisierung
zeigt sich darin, dass das linke Wahlbündnis Syriza immer mehr auf
außerparlamentarische Kämpfe orientiert und sich auf sozialistische
Ideen zubewegt – und auf über 15 Prozent in den Umfragen gestiegen ist.

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Zypern: Linker zum Präsidenten gewählt

Die kleine Mittelmeerinsel Zypern, mit 750.000 Einwohnern südlich der
Türkei gelegen und geteilt in einen griechischen Süden und einen
türkischen Norden, mit Stacheldraht durch die Hauptstadt Nikosia,
EU-Mitglied mit dem Euro als Währung, hat Geschichte geschrieben. Zum
ersten Mal in seiner und in der EU-Geschichte wurde ein Kandidat einer
Kommunistischen Partei in freien Wahlen zum Präsidenten gewählt.

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Italien: Regierung Prodi rückt nach rechts


Die Massendemonstration am Samstag, dem 17. Februar 2007, gegen die
Zustimmung der Regierung Prodi zum Ausbau der US-Militärbasis im
norditalienischen Vicenza und die nur fünf Tage später erfolgte
Abstimmungsniederlage einer Regierungsvorlage zur Außenpolitik im
italienischen Senat werden tiefgreifende und nachhaltige Auswirkungen
auf die politische Landschaft in
Italien
haben.

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