Was ist links – und was ist es nicht

Die Frage, was denn „links“ sei, lockte mehrere hundert ZuschauerInnen
zur Diskussionsveranstaltung der Berliner taz am 4. September. Schnell
polarisierte sich die Diskussion: Einerseits argumentierten Stefan
Liebich (Linkspartei.PDS), Michael Müller (SPD) und Volker Ratzmann
(Grüne) für „linke“ Politik unter dem Diktat der leeren Kassen.
Andererseits vertrat Lucy Redler (WASG) die Auffassung, dass angesichts
des wachsenden Reichtums der Vermögenden und der Konzerne Widerstand
gegen alle Kürzungen auf dem Rücken der arbeitenden und arbeitslosen
Bevölkerung nötig sei und auf keinen Fall eine Beteiligung an
Regierungen, die für Sozialabbau, Privatisierungen und Tarifflucht
stehen.

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WASG-BuVo: Berlin bin ich.

Der WASG-Bundesvorstand kündigt an: Den Wahlantritt in Berlin entscheiden
wir. Dazu wurden “Inhaltliche Positionen für einen gemeinsamen Wahlkampf
der Linkspartei.PDS und WASG Berlin” präsentiert – ohne jede Beteiligung
der gewählten Strukturen der WASG Berlin.

von Stephan
Kimmerle

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Knappe Mehrheit bestätigt: WASG Berlin tritt eigenständig an  

Mit 272 „Ja“- und 245 „Nein“-Stimmen bestätigte die Berliner WASG bei zehn
Enthaltungen den Beschluss des Landesparteitags, zu den
Abgeordnetenhauswahlen am 17. September eigenständig anzutreten. Die
Delegierten des Landesparteitags hatte mit über zwei Dritteln eine
Kandidatur auf den Weg gebracht, die sich, so Lucy Redler für den
geschäftsführenden Landesvorstand gegenüber der Presse, gegen alle
Parteien richte, die für Sozialabbau, Privatisierungen und Tarifflucht
stünden. Das betreffe den rot-roten Senat genauso wie CDU, FDP und Grüne.
 

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