Wie den Kampf gegen den Ausverkauf der WASG führen?

Zum Treffen des Netzwerks Linke Opposition am 3. Oktober

Mit etwa 90 Anwesenden war die Bundeskonferenz des Netzwerks Linke
Opposition in Felsberg bei Kassel besser besucht als die Versammlungen
anderer Strömungen in der Linken. Der Rückgang im Vergleich zur
Gründungsversammlung am 20. Mai (280 TeilnehmerInnen) widerspiegelt
jedoch das insgesamt abnehmende politische Engagement für die WASG seit
ihrem Parteitag in Ludwigshafen. Eine Entwicklung, deren Ursachen die
linke Opposition beschreiben und bekämpfen, der sie sich aber nicht
vollständig entziehen kann.

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Was ist links – und was ist es nicht

Die Frage, was denn „links“ sei, lockte mehrere hundert ZuschauerInnen
zur Diskussionsveranstaltung der Berliner taz am 4. September. Schnell
polarisierte sich die Diskussion: Einerseits argumentierten Stefan
Liebich (Linkspartei.PDS), Michael Müller (SPD) und Volker Ratzmann
(Grüne) für „linke“ Politik unter dem Diktat der leeren Kassen.
Andererseits vertrat Lucy Redler (WASG) die Auffassung, dass angesichts
des wachsenden Reichtums der Vermögenden und der Konzerne Widerstand
gegen alle Kürzungen auf dem Rücken der arbeitenden und arbeitslosen
Bevölkerung nötig sei und auf keinen Fall eine Beteiligung an
Regierungen, die für Sozialabbau, Privatisierungen und Tarifflucht
stehen.

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