Verkauf von Krankenhäusern

Laut einer Erhebung von ver.di liegt Deutschland ganz vorn bei der
Privatisierung von Krankenhäusern. Vier Konzerne teilen sich den
privaten Markt auf: die Rhön-Klinikum AG (31.800 Beschäftigte), die
Fresenius-Helios-Gruppe (30.000), die Asklepios-Kliniken (28.200) sowie
die Sana Kliniken AG (14.500). In Hamburg wurden sechs Kliniken mit
11.000 Beschäftigten an Asklepios verkauft.

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Öffentlicher Dienst: Bundesweit gemeinsam streiken! Jetzt!

Die Beteiligung an den Warnstreiks im öffentlichen Dienst am 14. Februar
war groß und die Stimmung unter den Kolleginnen und Kollegen war
angeheizt. So haben Krankenhausbeschäftigte in ganz Hessen bewiesen,
dass sie kampffähig und kampfbereit sind. Natürlich kann in
Krankenhäusern gestreikt werden! Laut Informationen von ver.di befanden
sich 4.000 Krankenhausbeschäftigte im Ausstand.

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Dresden: Hände weg von unseren Krankenhäusern!

Am Donnerstag den 6.12. fand vor dem Dresdner Rathaus eine Kundgebung
gegen den drohenden Verkauf der Krankenhäuser Dresden Neustadt und
Friedrichstadt statt. Aufgerufen hatte das Bündnis „Hände weg von
unseren Krankenhäusern“. In diesem sind verschiedene Gruppen und die
Gewerkschaften organisiert.

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Dresden: Rätselraten um Krankenhäuser

Droht den letzten zwei Krankenhäusern im kommunalem Eigenbetrieb in
Sachsen eine GmbH-Gründung?


Seit 17 Jahren wird die Rechtsform der Krankenhäuser Dresden Neustadt und
Dresden Friedrichstadt immer wieder diskutiert. Dresdens
Ordnungsbürgermeister Sittel (CDU) denkt schon mal laut über die Bildung
einer Holding aus beiden Krankenhäusern, GmbH-Gründung und sogar
Privatisierung nach.

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Widerstand gegen Absenkungstarifvertrag am Klinikum Kassel


Seit Jahren müssen sich die Kasseler Krankenhaus-Beschäftigten gegen
Privatisierung, Lohnraub und Stellenabbau wehren – ver.di spielt dabei
keine rühmliche Rolle.
Auf drei Mitgliederversammlungen hat
ver.di am 20. November seinen Mitgliedern im Klinikum Kassel einen
katastrophalen Absenkungstarifvertrag mit durchschnittlich 5,3 Prozent
Lohnverzicht bis zum Jahr 2015 präsentiert und zur Abstimmung gestellt.
63 Prozent der ver.di-Mitglieder hätten für den Vertrag gestimmt, so
verkündet ver.di. Verschwiegen wird dabei, dass sich nur 200 von 600
Mitgliedern an der Abstimmung beteiligt haben. 126 haben dafür gestimmt,
das entspricht 20 Prozent der ver.di-Mitglieder.

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