Dresden: Rätselraten um Krankenhäuser

Droht den letzten zwei Krankenhäusern im kommunalem Eigenbetrieb in
Sachsen eine GmbH-Gründung?


Seit 17 Jahren wird die Rechtsform der Krankenhäuser Dresden Neustadt und
Dresden Friedrichstadt immer wieder diskutiert. Dresdens
Ordnungsbürgermeister Sittel (CDU) denkt schon mal laut über die Bildung
einer Holding aus beiden Krankenhäusern, GmbH-Gründung und sogar
Privatisierung nach.

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Widerstand gegen Absenkungstarifvertrag am Klinikum Kassel


Seit Jahren müssen sich die Kasseler Krankenhaus-Beschäftigten gegen
Privatisierung, Lohnraub und Stellenabbau wehren – ver.di spielt dabei
keine rühmliche Rolle.
Auf drei Mitgliederversammlungen hat
ver.di am 20. November seinen Mitgliedern im Klinikum Kassel einen
katastrophalen Absenkungstarifvertrag mit durchschnittlich 5,3 Prozent
Lohnverzicht bis zum Jahr 2015 präsentiert und zur Abstimmung gestellt.
63 Prozent der ver.di-Mitglieder hätten für den Vertrag gestimmt, so
verkündet ver.di. Verschwiegen wird dabei, dass sich nur 200 von 600
Mitgliedern an der Abstimmung beteiligt haben. 126 haben dafür gestimmt,
das entspricht 20 Prozent der ver.di-Mitglieder.

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Urabstimmung erfolgreich für Streik an der Charité

Ein Streik an der Berliner Charité rückt näher: Wie ver.di am Freitag
mitteilte sprachen sich 91,18 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder des
Uni-Klinikums in einer Urabstimmung für Arbeitskampfmaßnahmen aus, um so
die Übernahme des Flächentarifvertrags TvÖD und den Ausschluss
betriebsbedingter Kündigungen zu erzwingen. Die Beteiligung am Urnengang
sei „sehr gut“ gewesen, erklärte der Vorsitzende der
ver.di-Betriebsgruppe, Carsten Becker. Auch für die in der kommenden
Woche beginnenden Arbeitsniederlegungen, deren Beginn wegen des
befürchteten Einsatzes von Leasing-Kräften als Streikbrechern erst
kurzfristig bekannt gegeben wird, erwartet Becker, der am 17. September
auch auf der Liste der WASG zum Abgeordnetenhaus kandidiert, eine große
Resonanz.

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Warnstreik gegen Tarifflucht an Berlins Charité    


Mit der Forderung nach einem Tarifvertrag und den ausstehenden
Tariferhöhungen seit dem Jahr 2003 traten heute, 25. August, von 7 bis
11 Uhr die Beschäftigten der OPs am Virchow-Krankenhaus des
Uni-Klinikums Chartié in den Ausstand. Gefordert wurde auch die
Abschaffung der unterschiedlichen Entlohnungs- und Arbeitszeitmodelle
Ost, West und Neueingestellte sowie der Verzicht auf betriebsbedingte
Kündigungen.
Der Finanzausschuss des Aufsichtsrats steckt am
heutigen Freitag den Rahmen für die Tarifverhandlungen am 4. September.
Sollte dort kein neues Angebot vorgelegt werden, droht ver.di dem
Vorstand und damit dem SPD-PDS-Senat mit Urabstimmung und
Erzwingungsstreik. 

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