Abou Jah Jah – der belgische Malcolm X?

Nach der Erschießung eines 27-jährigen Marokkaners im Antwerpener Stadtteil Burgehout, der die enorme Wut und Frustration von Teilen insbesondere arabisch-stämmiger Jugendlicher wegen täglich erfahrener Diskriminierung zum Überkochen gebracht hat, ist der Name Abou Jah Jah auch über die belgischen Grenzen hinaus bekannt geworden.

von Tanja Niemeier, Gent

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„Bitte, bitte machen Sie den Weg frei!“

Eine Nazi-Demo mit 100 Nazis in Freiburg am 14. September scheitert an 15.000 GegendemonstrantInnen

Unter dem Motto „Freiburg steht auf gegen Fremdenhass und Rassenwahn“, wurde von der Stadt Freiburg und dem DGB ein ziemlich buntes Spektakel organisiert. Der DGB mietete die wichtigsten Plätze in der Innenstadt, um sie nicht den Nazis zu überlassen.

von Katrin Kubitschek, Freiburg und Julia Altenburger, Hamburg

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Europaweiter Widerstand gegen rechte und rechtsextreme Parteien

Die Enttäuschung über sozialdemokratisch geführte Regierungen brachte neue rechtsextreme, populistische Parteien hervor

Die Wahlerfolge extrem rechter und rechtspopulistischer Parteien in Europa beendeten das von den Bürgerlichen vielbeschworene „sozialdemokratische Jahrzehnt“, bevor es richtig begonnen hatte. Eine sozialdemokratische Regierung nach der anderen wurde abgewählt. Einher ging das oft mit der Entstehung von neuen rechtsextremen, populistischen Parteien – eine Herausforderung für Jugendliche und Beschäftigte.

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Weg mit den Ausländergesetzen!

von Georg Kümmel (August 2002)

Modern und weltoffen soll das sogenannte Zuwanderungsgesetz sein – sagen SPD und Grüne. Auch die PDS hat dafür gestimmt. Die CDU ist dagegen. Ist das Gesetz also tatsächlich irgendwie fortschrittlich? Wieso gibt es dieses Gesetz und wem nützt es?

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