Stolberg: 450 gegen Nazi-Aufmarsch

800 gewaltbereite Neonazis marschierten am vergangenen Samstag durch
Stolberg in Nordrhein-Westfalen. Anlass war der Tod eines 19-jährigen,
den die freien Nationalisten und die NPD zu einem Märtyrer erklären
möchten. Von einem „Trauermarsch“ für einen „Kameraden“ war die Rede.
Obgleich Eltern, Freunde und MitschülerInnen des Todesopfers seine
Darstellung als Rassist oder Nazi zurück weisen. Zu ihrem „Trauermarsch“
reisten die Nazis mit Schlaghandschuhen, einer Axt, Pfefferspray und
anderen Waffen an.

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Nazis stoppen

Die Angriffe von Nazis auf MigrantInnen, Linke und Gewerkschafter nehmen
zu. Bei den Landtagswahlen (im Januar in Hessen und Niedersachsen, im
Februar in Hamburg) versuchen NPD und DVU, sich als angebliche
Alternative zu Sozialabbau und Arbeitslosigkeit zu präsentieren.

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Grün-braune Zusammenarbeit

Zwei bayerische Polizeibeamte haben zugegeben, zur „Täterermittlung“
illegale Fotos der Nazi-Internetseite Anti-Antifa.net verwendet zu
haben. Die Nazis veröffentlichen dort Fotos von AntifaschistInnen.
Einige Fotos wurden einer Frau vorgelegt, die bei einer Demonstration
gegen den Weltwirtschaftsgipfel linke Kundgebungsteilnehmer fotografiert
und gefilmt hatte und in eine Rangelei mit DemonstrantInnen verwickelt
war. Zwei Demonstranten wurden deshalb wegen Nötigung angeklagt,
inzwischen aber freigesprochen. Das Polizeipräsidium Nürnberg erklärte,
es sei gängige Praxis, dass man sich „im Einzelfall“ solcher Fotos
bediene.

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