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Keine Entscheidung zur LINKE-Mitgliedschaft

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Bundesschiedskommission diskutiert weiter über Redler und Stanicic


 

Am Sonntag, den 26.4., tagte die Bundesschiedskommission der Partei DIE LINKE zur Frage, ob die beiden SAV-BundessprecherInnen Lucy Redler und Sascha Stanicic die Mitgliedschaft in der Partei verwehrt werden soll oder nicht.

Nach einer dreieinhalb-stündigen Verhandlung zog sich die Kommission zurück, um nach über zwei Stunden Beratung eine Vertagung zu verkünden. Der Schiedsspruch soll nun in drei Wochen verkündet werden.

An der Verhandlung hatten neben Redler und Stanicic der stellvertretende Parteivorsitzende Klaus Ernst, der Einspruch gegen die Mitgliedschaft eingereicht hatte, teilgenommen. Gehört wurden außerdem Vertreter des Berliner Landesvorstands, sowie des Neuköllner Bezirksvorstands und ein geladener Zeuge aus der ehemaligen Berliner WASG, der Mitglied der LINKEn ist.

Wolfgang Albers erklärte als Landesvorstandsmitglied, dass der Landesverband keine Position zur Mitgliedschaft der eintrittsbegehrenden SAV’lerInnen eingenommen hat, während Ruben Lehnert für den Neuköllner Bezirksvorstand erklärte, warum dieser einer Aufnahme von Redler und Stanicic zugestimmt hatte.

Als Beistand wurden diese vom Mitglied des LINKE-Parteivorstands Thies Gleiss unterstützt.

In den Tagen vor der Verhandlung hatten noch einmal diverse Gremien und FunktionsträgerInnen aus der Partei und ihrem Jugendverband sich für die Aufnahme ausgesprochen. Darunter waren der bayrische Landessprecher Franc Zega, verschiedene Landesvorstandsmitglieder aus Nordrhein-Westfahlen, der BundessprecherInnenrat der Linksjugend[‘solid], Mitglieder des niedersächsischen Vorstands des Jugendverbandes und andere.