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Beschlüsse des ASG Bundesvorstandes vom 13. Februar

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Offener Brief der SAV-Bundesleitung an den ASG-Bundesvorstand
 
Liebe Kolleginnen und Kollegen des ASG-Bundesvorstands,

wie wir über einen Rundbrief der ASG Hessen erfahren, hat der ASG-Bundesvorstand am vergangenen Sonntag eine Aufforderung an ASG-FunktionsträgerInnen und KandidatInnen beschlossen, aus der SAV auszutreten.

Wir sind empört über diesen Beschluss und protestieren hiermit aufs Schärfste gegen ihn. Er repräsentiert die Einführung einer Zwei-Klassen-Mitgliedschaft in der ASG.

Wir sind umso empörter, weil das Gespräch zwischen SAV-Mitgliedern in NRW und VertreterInnen des ASG-Bundesvorstands am 3.2.05 in Düsseldorf von allen Beteiligten als positiver Schritt bewertet wurde. Wir haben daraufhin versucht das von Euch offiziell gewünschte Gespräch zwischen ASG-BuVo und SAV-Bundesleitung möglich zu machen. Daraufhin kam von Axel Troost die Aussage, dass Ihr ein solches Gespräch erst nach der BuVo-Sitzung führen wollt. Ebenso habt Ihr unseren Vorschlag zu der BuVo-Sitzung einen SAV-Vertreter zuzuladen, ignoriert. Bisher habt Ihr es nicht einmal für nötig gehalten, uns über den Beschluss zu informieren.

Joachim Bischoff hat in Briefen an Angela Bankert (Mitglied ASG-Landesvorstand NRW und Mitglied der SAV) eine Versachlichung der Debatte gefordert. Wir fordern Euch auf, mit linken KritikerInnen überhaupt eine politisch-inhaltliche Debatte zu führen und keine Ausgrenzungsbeschlüsse zu tätigen.

Wir fordern Euch auf, die Beschlüsse uns gegenüber und gegenüber der gesamten ASG-Mitgliedschaft öffentlich zu machen und politisch zu begründen.

Wir fordern Euch auf, das Abstimmungsverhalten der BuVo-Mitglieder parteiöffentlich zu machen und den Beschluss dieses geheim zu halten, zurück zu nehmen.

Wir fordern Euch auf, die Aufforderung zum Austritt aus der SAV an ASG-FunktionsträgerInnen und KandidatInnen zurück zu nehmen.

Wir laden den ASG-Bundesvorstand hiermit zu einer Debatte über die Zukunft der ASG im Rahmen der von der SAV ausgerichteten Sozialismustage am 26. März 2005 in Berlin ein und fordern Euch auf, dieser Einladung nachzukommen und zu argumentieren statt auszugrenzen.

Eine ausführliche Stellungnahme der SAV-Bundesleitung zu dieser Frage findet Ihr auf unserer Website.

Mit freundlichen Grüßen

Sascha Stanicic
für die SAV-Bundesleitung, Berlin, den 16. Februar 2005