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Die Menschenfreunde in zerlumpten Hosen

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Es ist ?das Meisterwerk der Arbeiterliteratur um die Jahrhundertwende? (Hanna Behrend), in Gro?britannien wurde es hunderttausendfach aufgelegt und doch ist es in der deutschen Arbeiterbewegung und Linken so gut wie unbekannt. Die Rede ist von Robert Tressells Ragged trousered philantropists ? den Menschenfreunden in zerlumpten Hosen. Im Jahr 2002 ist dank der unerm?dlichen ?bersetzungsarbeit von Else Tonke eine deutsche Ausgabe erschienen und man kann nur sagen: Danke, Else!
 
Zw?lf Monate in der H?lle

?Das ist die Geschichte von zw?lf Monaten in der H?lle, erz?hlt von einem der Verdammten und von Robert Tressell niedergeschrieben.? Die H?lle ist im Buch die Stadt Mugsborough und dort die Firma Rushton & Co, Bausausf?hrungen und Dekorationsarbeiten (welche auch als Bestattungsunternehmen fungiert). Der Autor beschreibt die Arbeitsbedingungen und das Leben der Arbeiter und ihrer Familien, entlarvt die Kapitalisten der Stadt, die gleichzeitig den Stadtrat kontrollieren und in ihrer Mehrzahl auch die Kirchengemeinde stellen. Die Menschenfreunde ist eine Abrechnung mit der kapitalistischen Ausbeutung, mit dem Profitsystem und gleichzeitig auch eine bei?ende Anklage gegen die Unt?tigkeit der Betroffenen, der Arbeiter, die sich nicht gegen diese Ausbeutung erheben.
Tressell wusste, wor?ber er schrieb: er selber arbeitete als Bauarbeiter im englischen Hastings nachdem er, eigentlich aus b?rgerlichen Verh?ltnissen stammend, nach Jahren des Aufenthalts in S?dafrika nach Gro?britannien zur?ckgekehrt war. In seiner Vorbemerkung schreibt er, das Werk besitze ?zumindest einen Vorzug ? es ist wahr. Ich habe nichts erfunden. Es gibt keine Szenen oder Vorf?lle in dieser Geschichte, die ich nicht entweder selbst bezeugen kann oder von denen ich keine zuverl?ssigen Beweise h?tte.? Ob dies nun f?r jede Szene zutrifft oder nicht, Tressells Menschenfreunde strahlen eine solche Wahrhaftigkeit, eine solch lebendige Realit?t aus, dass man geneigt ist, diese Aussage zu glauben. ?Meine Absicht beim Schreiben dieses Buches war es, in Form einer interessanten Geschichte ein wahres Bild vom Leben der Arbeiterklasse ? insbesondere der Leute im Baugewerbe in einer kleinen Stadt im S?den Englands darzustellen.? Das ist ihm hundertprozentig gelungen. ?Es kam mir darauf an, die Bedingungen zu zeigen, die sich aus Armut ergeben, die Sinnlosigkeit der Ma?nahmen blo?zulegen, die ergriffen werden, diese Probleme anzupacken, und auf die meiner Meinung nach einzige wirkliche Abhilfe hinzuweisen, n?mlich ? den Sozialismus. Ich wollte erkl?ren, was Sozialisten unter dem Wort ?Armut? verstehen, die Gr?nde der Armut anhand der sozialistischen Theorie definieren und erkl?ren, was Sozialisten vorschlagen, um die Armut abzuschaffen.? Das ist ihm, aus marxistischer Sicht, nur teilweise gelungen, was den Wert des Buches aber kaum schm?lert.

Die Geschichte

Im Mittelpunkt des Buches steht der Bauarbeiter und Dekorateur Frank Owen, seine Kollegen, seine Familie, die Familien seiner Kollegen. ?Der Roman ist wie ein Wagenrad konstruiert. An der Radnabe werden die M?nner bei der Arbeit geschildert. Dorthin kehrt die Handlung stets wieder zur?ck, nachdem der Autor, den einzelnen Speichen entlang Einsicht in das ‚Privat‘- oder Familienleben der Arbeiter, ihre Freizeitgestaltung und Vergn?gungen, ihre ‚politischen‘ Aktivit?ten usw. gegeben hat. So erkennen wir, dass die Art und Weise, in der die M?nner arbeiten, ihre ganze Lebensweise bestimmt, dass die unfreie Arbeit der Ausgangspunkt ihrer ganzen Unfreiheit ist.? ( Jack Mitchell)
Owen ist ein Arbeiterintellektueller, ein Sozialist. Er ist der ?Held? der Geschichte und ist doch wenig heldenhaft. Und genau das ist eine gro?e St?rke der Menschenfreunde: die darin beschriebenen Menschen werden als Menschen dargestellt, mit all ihrer Widerspr?chlichkeit und ? im Falle Frank Owens ? ihren Schw?chen. So versucht er immer wieder seine Kollegen von seinen sozialistischen Idealen zu ?berzeugen, doch ist er kein gro?er Agitator und verzweifelt selber daran, dass er nicht dir richtigen Worte findet (darin steckt m?glicherweise eine allgemeine Kritik Tressells an den Sozialisten seiner Zeit und ihren Schwierigkeiten die Arbeiterklasse zu erreichen). So wird Owen immer wieder von (Selbst-)Zweifeln geplagt und spielt mit dem Gedanken sich und seine Familie umzubringen.
Der Roman beschreibt ein Jahr im Leben von Frank Owen und seinen Kollegen. Ein Jahr voll harter Arbeit, voller Angst vor der Entlassung, die doch f?r die meisten nicht zu umgehen ist. Er beschreibt die Willk?r der Bosse und Vorarbeiter, die Not in die die Arbeiter und ihre Familien gest?rzt werden, die Verzweiflung und das Sterben der Menschen aus der arbeitenden Klasse. Er beschreibt die Ignoranz und Heuchelei der besitzenden Klasse, ihre Intrigen und Machenschaften, um die Profitraten zu steigern und die Ausbeutung zu versch?rfen. Mit bei?endem Spott und Ironie rechnet Tressell mit der Kirche ab und zeigt ein ums andere Mal auf, dass diese ?Christen? nichts mit den urspr?nglichen Ideen des Christentums zu tun haben. Gleichzeitig betont er selber, dass es sich dabei nicht um einen Angriff auf ?aufrichtige Religi?sit?t? handelt. Er beschreibt auch die urspr?ngliche proletarische Solidarit?t, die sich vor allem ? aber nicht nur ? in der Person Frank Owens ausdr?ckt. Auch andere Kollegen, die keine Sozialisten sind, sind zum Beispiel bereit f?r notleidende entlassene Klassenbr?der die Sammelm?tze rumgehen zu lassen.
Das Bewusstsein der Proleten

Wie ein roter Faden zieht sich die Kritik Tressells an der politischen Beschr?nktheit des Bewusstseins der Arbeiter durch den Roman. Mit bei?ender Ironie f?hrt Tressell dem Leser und der Leserin immer wieder vor Augen, dass die mangelnde Einsicht der Arbeiter in die Ursachen f?r ihr menschenunw?rdiges Dasein und ihre Passivit?t ihre Lage nur verfestigt. Hanna Behrend weist darauf hin, dass dies schon der Titel des Buches aussagt: ?In der Tat ist bereits der Titel Die Menschenfreunde in zerlumpten Hosen bittere Ironie. Die unorganisierten und ignoranten Arbeiter sind nur ihren Ausbeutern gegen?ber ‚Menschenfreunde‘. Aus Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, erm?glichen sie diesen, ihre Konkurrenten zu unterbieten, indem sie dulden dass man sie gnadenlos antreibt und zur Pfuscharbeit n?tigt.?
Die Mehrheit der Arbeiter im Roman unterst?tzen die konservativen Tories oder die Liberalen. In den Debatten machen sie sich immer wider ?ber die Sozialisten Owen und Barrington lustig. Sozialistische Propagandisten werden von ihnen aus der Stadt vertrieben. Sie schlucken die Propaganda der M?chtigen: schimpfen auf Ausl?nder, diskutieren das Pro und Contra von Schutzz?llen und Freihandel. Selbst diejenigen Kollegen, die Owens Ideen am n?chsten stehen wiederholen immer wieder die Meinung ?eine Ver?nderung ist nicht m?glich?. Der Autor ist weit davon entfernt die Arbeiterklasse zu idealisieren. Er stellt sie so dar, wie sie ist bzw. zu seiner Zeit und in seiner Umgebung war: ohne Klassenbewusstsein, geschweige denn sozialistischem Bewusstsein. Dies ist zweifelsfrei Ausdruck der Zeit, in der das Buch entstanden ist und wahrscheinlich auch des spezifischen Charakters von Bauarbeitern in einer Kleinstadt, die keine Industrieansiedlungen hat. Die Entstehungsjahre der Menschenfreunde waren von einem niedrigen Niveau an Klassenk?mpfen und gewerkschaftlicher und politischer Selbstorganisation der Arbeiterklasse gepr?gt. Einen Aufschwung nahm die sozialistische Arbeiterbewegung in England erst nach Tressells Tod. F?r Hanna Behrend macht diese schonungslose Darstellung des Bewusstseins der Arbeiter eine der St?rken der Menschenfreunde aus und ist ein Geheimnis seines Erfolges in der britischen Arbeiterklasse: ?Gerade weil Tressell die negative Reaktion eben jener unaufgeschlossenen Arbeiter auf Owens und Barringtons sozialistische Agitation so ungeschminkt darstellte, war das Buch unter wenig aufgeschlossenen, unorganisierten Arbeitern so popul?r. Sie konnten ?ber diese lachen, denn der Autor gab auch die Eastons, Harlows oder Philpots (Namen einiger Kollegen von Owen, d.A.) nicht preis, ja nicht einmal den Polier Crass. Die Leser der RTP (engl. Abk?rzung f?r den Buchtitel, d.A.) mussten sich nicht mit den sozialistischen ‚Vorlesungen‘ identifizieren, sie erkannten sich in den Arbeitern wieder, was bei den meisten von ihnen stillschweigend ein gewisses Ma? politischer Selbstkritik ausl?ste.?
Gleichzeitig gelingt es Tressell die Widerspr?chlichkeit des Denkens und der Ansichten der Arbeiter darzustellen. Sie sind nicht v?llig blind f?r ihre Lage. Wie k?nnten sie das auch sein sp?ren sie doch t?glich am eigenen Leibe, was die Auswirkungen der kapitalistischen Ausbeutung sind. Sie erkennen nicht, dass das kapitalistische System f?r diese Auswirkungen verantwortlich ist, aber ihre Wut richtet sich regelm??ig doch gegen die Menschenschinder von Kapitalisten. So ist ein rudiment?res Klassenbewusstsein auch bei den r?ckst?ndigeren Arbeitern hin und wieder erkennbar.
Aus heutiger Sicht r?umt Tressell mit der romantischen Sichtweise, die so manche ?Linke? auf die Arbeiterklasse zu Zeiten von Marx und Lenin haben, auf. Diese halten die Arbeiterklasse von heute f?r verb?rgerlicht und haben die unzutreffende Vorstellung eines homogenen, klassenbewussten und sozialistischen Proletariats in der Zeit des sp?ten 19. und fr?hen 20. Jahrhunderts. Wer einmal August Bebels Erinnerungen gelesen hat, wei?, dass sich auch die Pioniere der deutschen Sozialdemokratie mit ?hnlich r?ckst?ndigen Vorstellungen in den K?pfen der Arbeiter herumschlagen mussten, wie es Frank Owen in den Menschenfreunden tun muss, und dass aus erst aus der Kombination von Erfahrungen, Klassenk?mpfen und dem Eingreifen von Sozialisten die starken sozialistischen Arbeiterparteien erwachsen sind.
Und auch wenn Tressell seinen Roman nicht mit einem Siegeszug des Sozialismus enden l?sst, so waren die Anstrengungen von Owen und anderen Sozialisten nicht g?nzlich fruchtlos. Nach dem ?Jahr in der H?lle? verstehen sich mehr Arbeiter als Sozialisten oder haben zumindest ein wachsendes Verst?ndnis f?r ihre Lage entwickelt. Trotzdem ist es eine Schw?che des Buches, dass der Klassenkampf weder in seiner Handlung, noch in den politisch-theoretischen Erkl?rungen der in dem Roman auftretenden Sozialisten eine Rolle spielt. Die kollektive Macht der Arbeiterklasse wird nicht dargestellt. Und obwohl die Hauptfigur Frank Owen sowohl in der Gewerkschaft als auch in der Social Democratic Federation aktives Mitglied und Funktion?r ist, ist die organisierte T?tigkeit beider Organisationen nur eine Randerscheinung im Buch.

Furchterregende Aktualit?t

Die Menschenfreunde in zerlumpten Hosen ist ein historischer Roman. Er spielt vor 94 Jahren. H?tte ein deutscher Leser oder eine deutsche Leserin ihn vor zehn Jahren gelesen, so w?re er vor allem von einem historischen und politisch-theoretischen Blickwinkel interessant gewesen. Heute muss man bei der Beschreibung der Arbeitsverh?ltnisse, der Lohndr?ckerei, des Heuern und Feuerns unweigerlich denken: genau das steht uns wieder bevor ? und der Anfang ist mit den Hartzgesetzen, der Agenda 2010 und den Ma?nahmen zu Arbeitszeitverl?ngerung und Lohnsenkungen gemacht. Das Buch ist von einer geradezu furchterregenden Aktualit?t. Klaus Wondratschek fasst dies treffend in seinem Nachwort zusammen: ?Die Zust?nde auf dem Bau (der Umbau Berlins zur Deutschen Hauptstadt z.B. h?tte ohne solche Ma?nahmen zu einer Explosion der Baukosten gef?hrt) sind heute von den im Buch geschilderten nicht weit entfernt. Dasselbe gilt f?r viele andere Bereiche: Geb?udereinigung, Handel, Transport, Medien, Gastronomie, Landwirtschaft, Klitschenproduktion, Prostitution ? die Entwicklung in den letzten Jahren ist gepr?gt von Lohndr?ckerei, massiver Verschlechterung der Lebens- und Arbeitsbedingungen, Aufl?sung der Gro?betriebe, in denen Reste organisierter Belegschaften an erk?mpften Standards festhalten.?
Umso wichtiger ist es, dass die Menschenfreunde in zerlumpten Hosen heute von Arbeitern gelesen und diskutiert werden.

Tressells Sozialismus

Je ausf?hrlicher Tressell den Sozialismus zu erkl?ren versucht, desto gr??er werden die Schw?chen des Buches. Es ist erfrischend wie Owens Frau (ebenfalls eine Sozialistin) ihrem Sohn im sechsten Kapitel die Ausbeutung in wenigen Worten erkl?rt, gipfelnd in der Schlussfolgerung: ?Es ist f?r keinen m?glich, reich zu werden, ohne andere Leute zu betr?gen.? Je l?nger die Reden von Owen und Barrington jedoch werden, desto mehr politische Schw?che haben sie aus marxistischer Sicht. Vor allem Barringtons ?gro?er Diskurs? die wichtigste sozialistische Grundsatzerkl?rung im gesamten Roman ? ist durch und durch reformistisch. Hier ist keine Rede von Klassenkampf, Selbstorganisation, Revolution. Der Sozialismus soll auf parlamentarischem Weg eingef?hrt werden ? Labour w?hlen ist Barringtons Rat an seine Kollegen. Per Gesetz soll der Kapitalismus Schritt f?r Schritt zur?ckgedr?ngt werden und dadurch, dass verstaatlichte Betriebe die verbleibenden Privatbetriebe in der Konkurrenz besiegen. Hier sind utopisch-fr?hsozialistische Kooperativen-Ideen dominant, die Rolle des Staates wird nicht problematisiert. Dieser Reformismus gipfelt in dem Ausspruch: ?Wenn ihr wollt, dass diese Dinge getan werden, m?sst ihr aufh?ren, eure Stimme f?r die liberalen oder Tory-Ausbeuter, Aktion?re von Gesellschaften, Rechtsanw?lte, Aristokraten und Kapitalisten zu geben, und ihr m?sst das Unterhaus mit revolution?ren Sozialisten anf?llen, das hei?t ? mit M?nnern, die bereit sind, das gegenw?rtige System vollst?ndig zu ver?ndern. Und an dem Tag, an dem ihr das tut, werdet ihr das Armuts’problem‘ gel?st haben.?
Und trotzdem enth?lt das Buch Unmengen von wichtigen und richtigen politischen Positionen, die ausgef?hrt werden. Nicht zuletzt betont Tressell zurecht die Bedeutung der Demokratie in der sozialistischen Gesellschaft: ?Der vollkommene Weg (der Organisierung der sozialistischen Wirtschaft, d.A.) wird m?glicherweise nur nach Experimenten und durch Erfahrungen entwickelt werden k?nnen. Die einzige Sache, die wir unverr?ckbar als wesentliche Grundregel festlegen m?ssen ist: Staatliche Besch?ftigung oder Nationaler Dienst, Produktion zum Gebrauch und nicht zum Profitmachen, also die nationale Organisation der Wirtschaft unter demokratischer Kontrolle.?
Und immer wieder werden ?typische? Gegenargumente entkr?ftet. So antwortet Barrington zum Beispiel auf das Vorurteil im Sozialismus w?rde niemand mehr arbeiten wollen mit den S?tzen: ?Heutzutage haben die Leute alles zu gewinnen und wenig zu verlieren, wenn sie der Arbeit aus dem Weg gehen. Im Sozialismus w?re es genau umgekehrt. Die Arbeitsbedingungen w?rden so erfreulich, die obligatorischen Arbeitsstunden so gering und das Entgelt so hoch sein, dass die Vorstellung absurd ist, irgendeiner werde so n?rrisch sein, die Verachtung seiner Mitmenschen in Kauf zu nehmen und sich selber zum gesellschaftlichen Au?enseiter zu machen, indem er den kleinen Anteil an der Arbeit verweigerte, den die Gemeinschaft von ihm erwarten kann, zu der er doch geh?rt.?

Optimismus

Der Optimismus, den der Roman an seinem Ende verspr?ht ist umso bemerkenswerter, weil er nicht auf einer einsetzenden gesellschaftlichen Ver?nderung, wie zum Beispiel einer Zunahme der Klassenk?mpfe beruht, sondern auf der unersch?tterlichen ?berzeugung, dass nur eine sozialistische Ver?nderung der Gesellschaft den arbeitenden Massen eine lebenswerte Zukunft bieten kann. Diese ?berzeugung ist heute genauso angebracht, wie zu Robert Tressells Zeiten.
Die Menschenfreund in zerlumpten Hosen hat wahrscheinlich mehr englische Arbeiterinnen und Arbeiter die Augen f?r den Sozialismus ge?ffnet als so manche Parteibrosch?re. Man kann nur hoffen, dass bald auch wieder Arbeiterromane geschrieben werden, die die heutige Realit?t ?hnlich lebendig darstellen, die ebenso voll Witz und Ironie stecken und die sich auch zur Aufgabe stellen, die Leserinnen und Leser vom Sozialismus zu ?berzeugen.

Die Menschenfreunde in zerlumpten Hosen, Scheunenverlag K?ckenshagen, ISBN: 3-934301-40-1, 653 Seiten, 24 Euro ist zu beziehen ?ber die SAV-Bundeszentrale: sst@sav-online.de oder 030-24723802. Lesungen mit der ?bersetzerin k?nnen ebenfalls ?ber die SAV-Bundeszentrale organisiert werden.

von Sascha Stanicic, Bundessprecher der SAV