Kasseler SAV aktiv gegen Naziaufmarsch in Dortmund

Simon Aulepp, Stadtverordneter der Kasseler Linke bei Blockadeauflösung

In Dortmund, der westdeutschen Hochburg der so genannten „Autonomen Nationalisten“  (ANs), fand am Samstag, den 3. September 2011 der bereits 7. „Nationalen Antikriegstags“ statt. Mit ihrem Aufruf missbrauchen die Nazis die Idee des Antikriegstags (der in der BRD eigentlich am 1. September ist) und täuschen vor, gegen Krieg und Kapitalismus zu sein um Leute für ihre faschistischen Ideen zu gewinnen. Als Aufmarschgebiet versuchen die ANs seit Jahren durch die migrantisch geprägte Dortmunder Nordstadt zu ziehen.

Insgesamt nahmen über 10.000 Menschen an den Gegenprotesten teil, die sich über verschiedene Teile der Stadt erstreckten. Bis zu 3.000 TeilnehmerInnen beteiligten sich dabei an den Versuchen, die Wegstrecke der Nazis zu blockieren.

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Material

01.02.2016: Wahlaufruf zur Kommunalwahl: „Widerstand ins Kasseler Rathaus – unangepasst, kämpferisch, antikapitalistisch“

Kommunalwahlaufruf SAV Kassel

01.02.2016: Veranstaltungsreihe zur Kommunalwahl: „Widerstand gegen Krise, Krieg, Rassismus und Sexismus – Kapitalismus abschaffen!“

Plakat zur VeranstaltungsreiheFlyer zur Veranstaltungsreihe

06.01.2012: Flyer, Plakat Aufruf zur Kampagne „Kein Ort für Nazis“

Flyer „Kein Ort für Nazis“, Plakat „Kein Ort für Nazis“

17.09.2011: Flyer zur Antifa-Demonstration am 17. September in Kassel:

SAV Aufruf Antifa Demo

17.05.2011: Antiatomantrag der Fraktion Kasseler LINKE im der StaVo Kassel:

Antiatomantrag Kasseler LINKE

27.03.2011: SAV-Flyer zur Kommunalwahl Kassel 2011

SAV-Flyer Kommunalwahl 2011

27.03.2011: Solidarität Extrablatt Kommunalwahl 2011

Solidarität Extrablatt

07.02.2011: Demo für eine neue Skatehalle, Mr. Wilson

Mr. Wilson Demo

Fotogalerie

Demo: „Wehret den Zuständen“ 17. September

Linke Politik in den Kommunen

Im Zuge der Wirtschaftskrise drohen Kürzungen bei den öffentlichen Ausgaben, welche die „Sparprogramme“ der letzten Jahre harmlos erscheinen lassen. Die Mitglieder der Partei DIE LINKE in den Stadt- und Gemeinderäten werden vor der Wahl stehen, die kapitalistischen „Sachzwänge“ als Handlungsrahmen zu akzeptieren oder eine sozialistische, grundlegend oppositionelle Kommunalpolitik zu machen, die vor allem auf die Mobilisierung und Organisierung des Widerstandes der von den Kürzungen Betroffenen setzt. Mehr >

Kommunen in der Krise

Kürzungen als Krisenmanagement? Schluss damit! Städte und Gemeinden schließen mit dem Jahr 2010 das finanziell schlechteste der Nachkriegsgeschichte ab. Was tun angesichts der riesigen Finanzlöcher?

Ein wahrlich skurriles Bild bot sich Mitte November vergangenen Jahres in Wiesbaden: 400 Bürgermeister und ranghohe Kommunalpolitiker zogen vor den hessischen Landtag, um gegen die 360 millionenschweren Euro Kürzungen der Landesregierung im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs zu protestieren. In der Hand hielten sie Schilder mit der Aufschrift „Ihr nehmt uns das letzte Hemd“, in den Taschen trugen sie die Parteibücher von SPD und CDU. In den Rathäusern wurde schon am Folgetag wieder der Rotstift gespitzt. Die Demonstranten von gestern verwiesen nach gewohnter Manier auf neue Sparzwänge. Mehr >