Kein Platz für Nazis in Kassel – weder in der Nordstadt, an der Weserspitze noch anderswo!

Am 17.September demonstrierten über 1500 Menschen gegen Nazis und rechtsradikale Gruppen in Kassel. Aufgerufen hatte das „Bündnis gegen Rechts“, bestehend aus Gewerkschaften, politischen Organisationen, dem AStA und der StadtschülerInnenvetretung. In den letzten Monaten waren immer wieder Mitglieder der Kasseler Nazigruppe „Sturm 18“ in der Öffentlichkeit aufgetreten, hatten Linke und MigrantInnen eingeschüchtert und bedroht. Im Kommunalwahlkampf hatte die Gruppe einen Infostand der LINKEN angegriffen. An einer Kasseler Freiwilligen Feuerwehr musste erst vor wenigen Monaten ein Wehrführer aufgrund des öffentlichen Drucks seinen Hut nehmen. Er hatte nachweislich Kontakte zur nordhessischen Neonaziszene. Die „Freie Kameradschaft“ Kassel verklebt seit etwa einem halben Jahr Sticker mit rassistischen und demokratiefeindlichen Sprüchen an mehreren Kasseler Schulen. Mit der Demo wurde deutlich, dass Nazis in Kassel nicht akzeptiert und deutlich in der Minderheit sind. Dies zeigte sich vor allem an der für Kasseler Verhältnisse großen Anzahl, aber auch an der bunten Mischung an DemonstrantInnen.

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Schulsanierung – es fehlt an allen Ecken!

Kasseler Linke verurteilt Umgang mit Sanierungsinvestitionen an Schulen.

Nachdem die angekündigte Bauunterbrechung an der Albert Schweizer Schule durch berechtigte Kritik des Schulelternbeirates und der betroffenen LehrerInnen- und SchülerInnenschaft jetzt abgewendet werden konnte, erfolgt nun eine Verschiebung auf andere Schulen. Der Druck, der jetzt von der Albert Schweizer Schule genommen wurde, wird nun auf andere Schulen wie z.B. das Goethegymnasium oder das Berufsschulzentrum aufgesplittet. „Aus einem großen Baustopp werden jetzt sieben kleine Baustopps“, kritisiert Simon Aulepp von der Kasseler Linken. Das führt dazu, dass selbst kleinere aber durchaus nötige Investitionen in die Zukunft verschoben werden. Mehr >

Antifaschistische Demo in Kassel am 17.09

Graffiti am Kasseler Nordstadtpark

„Nazis, die gibt es hier nicht in Kassel!“ Diese Aussage war niemals richtig und ist es momentan auch nicht. Wer heute in den Stadtteilen Nordstadt und Wesertor unterwegs ist, ob beim Einkauf oder beim Versuch, sich nach stressigem Arbeitstag im Nordstadtpark zu entspannen – der macht immer häufiger die Erfahrung, dass faschistische Gruppierungen wie „Sturm 18“ oder der „Freie Widerstand Kassel“ den öffentlichen Raum als ihr „Aufmarschgebiet“ betrachten. Mit ihren rassistischen und nationalistischen Einschüchterungsversuchen verbreiten sie jedoch nicht nur offen ihre Ideologie, sondern versteckt auch in Organisationen und Vereine hinein, wie jüngst bei der „Freiwilligen Feuerwehr“ im Stadtteil Bettenhausen geschehen.

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Was ist eigentlich mit dem Bildungsstreik?

Mitte 2009 waren 250.000 gegen die Bildungsmisere auf der Straße, 2010 nochmal fast 100.000. Doch seitdem wurde es eher ruhig um die Bildungsstreikbewegung.Das könnte sich bald ändern. Es gab bundesweite Vernetzungstreffen, im Juli in Köln und im August in Gießen. Kommt der neue Bildungsstreik?

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Der 11. September und seine Folgen

Zehn Jahre ist es her, dass die Twin Towers von New York ineinander zusammenfielen. In der Zeit nach diesem terroristischen Angriff entfesselte der US-Imperialismus ein Abschlachten von Massen in Afghanistan und dem Irak, was einige zu dem Glauben verleitete, dass eine Ära absoluter Dominanz durch die einzige Supermacht der Welt angebrochen sei. Doch die heutige globale Wirtschaftskrise und die Unfähigkeit der USA angesichts der Revolution in Nordafrika und dem Nahen Osten hat die Fehlerhaftigkeit dieser Sichtweise unter Beweis gestellt. Mehr >