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SAV-Veranstaltungen im Oktober

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17. Oktober 19 Uhr: Ist die AfD faschistisch?
Die AfD hat bei der Bundestagswahl eine Menge Abgeordnete in den Bundestag schicken können. In der neuen Fraktion sind viele Anhänger des völkisch-nationalistischen Flügels, gerade nachdem Petry die Partei verlassen hat. Macht das die AfD zu einer faschistischen Partei? Wir wollen von einer marxistischen Faschismustheorie heraus die AfD analysieren und vor allem diskutieren, was das für unsere praktische antirassistische Arbeit bedeutet: Wie stellen wir die AfD im Parlament – und auf der Straße?

 

24. Oktober 19 Uhr: Ist der Mensch zu schlecht für den Sozialismus?
Zu faul? Zu gierig? Ist eine sozialistische Gesellschaft überhaupt möglich? Sind Menschen nicht von Natur aus zu egoistisch für ein solidarisches Zusammenleben? Ein interaktiver Vortrag: Wir wollen die gängigsten Vorurteile widerlegen. Außerdem soll erklärt werden, wie wir uns eine zukünftige sozialistische Gesellschaft vorstellen und warum wir nicht die DDR zurückhaben wollen.

 

31. Oktober 19 Uhr: Die 68er-Bewegung in Frankreich
Rund um das Jahr 1968 gab es nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA, Frankreich und anderen Ländern große soziale Bewegungen. Während hier bei uns vor allem Unis besetzt wurden, sind es in Frankreich zudem auch Betriebe und Fabriken gewesen. Nachdem die Uni Sorbonne in Paris geräumt wurde, gab es einen wochenlangen Generalstreik. Das Land stand still. Wie hat die Linke damals den Kampf begleitet? Welche Lehren können wir für heute ziehen?

Unsere Veranstaltungen finden dienstags im Philipp-Scheidemann-Haus (Eingang gelbe Glastür), Holländische Str. 72, Haltestelle „Halitplatz“ (Tram 1, 5, RT1, RT4) statt. Komm vorbei!

SAV-Veranstaltungsreihe

Alle Veranstaltungen der SAV finden im Kulturzentrum Schlachthof, Mombachstr. 12 (Haltestelle Halitplatz – Linien 1, 5, RT1, RT4) statt.

Di., 21. Februar. 19 Uhr: Die russische Revolution 1917
Marx hatte erwartet, dass es zur ersten sozialistischen Revolution in einem entwickelten kapitalistischen Land kommt. Stattdessen führten die Bolschewiki die erfolgreiche Revolution im bäuerlich geprägten Russland. Wie kam es dazu? Welche Rolle spielten Lenin und Trotzki? Wieso konnte Stalin später die Macht an sich reißen und die Revolution verraten?

Di., 28. Februar, 19 Uhr: Revolution der Roboter?! Rolle der Arbeiterklasse in der Industrie 4.0
Häufig wird über die Automatisierung und Robotisierung der Arbeit diskutiert, weil sie den Verlust von Arbeitsplätzen bedeutet. Aber was ist mit denen, die dann noch Arbeit haben? Wie viel Macht haben sie über die Produktion? Wie wird der Kampf gegen den Kapitalismus in einer Welt voller Roboter organisiert?

Di., 7. März, 19 Uhr: Sozialistischer Feminismus und die Geschichte des Frauenkampftags
Am 8. März feiern wir – wie jedes Jahr – den internationalen Frauenkampftag, am 18. März den Equal Pay Day. Beide Tage machen auf die immer noch vorhandene Ungleichheit von Männern und Frauen in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz aufmerksam. Was ist die Geschichte des Frauenkampftags? Wieso sollten Männer und Frauen gemeinsam für Gleichberechtigung kämpfen? Was ist sozialistischer Feminismus?

Di., 14. März, 19 Uhr: Die Pariser Kommune – die erste proletarische Demokratie
Am 18. März 1871 bildete sich in Paris eine spontane, revolutionäre Rätedemokratie, genannt Kommune. Sie konnte sich zwei Monate halten, in denen verschiedene fortschrittliche Gesetze beschlossen wurden und die Emanzipation von Frauen vorangetrieben wurde. So wurde zum Beispiel Nachtarbeit verboten und der gleiche Lohn für Männer und Frauen eingeführt, bis die Kommune nach zwei Monaten blutig niedergeschlagen wurde. Was können wir daraus für heute lernen? Wie können demokratische Strukturen in einer nichtkapitalistischen Gesellschaft aufgebaut und verteidigt werden?