Veranstaltung am 20.12

Eine faschistische Gruppierung ist seit dem Jahre 2000 über sechs Jahre hinweg in Deutschland unterwegs und ermordet in dieser Zeit gezielt neun Migranten türkischer und griechischer Herkunft sowie eine Polizistin. Auch in Kassel fiel dieser 2006 ein türkischer Ladenbesitzer zum Opfer. Wie ist es möglich, dass dies alles unter den Augen eines weitverzweigten Netzes von Staatsschutzorganen wie den sechzehn Verfassungsschutzämtern geschehen kann, die nach dem offiziellen Credo genau diese rechtsextremistischen Verbindungen beobachten soll. Immer weitere Details der Arbeit dieser Ämter werden offenkundig. Wie kann es sein, dass ein Mitglied des terroristischen Nazitrios mit sogenannten “amtlich-falschen” Ausweispapieren ausgestellt von einer sächsischen Meldebehörde ausgestattet wurde? Warum sind geplante Zugriffe auf diese Gruppe kurzfristig abgesagt worden? Welche Rolle spielt der Verfassungsschutz beim Aufbau rechtsextremer Organisationen wie dem “Nationalsozialistischen Untergrund”?

Die SAV Kassel lädt ein

Diesen Fragen wollen wir im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung am 20. Dezember 2011 nachgehen. Die Sozialistische Alternative lädt als Veranstalter ab 19:00 Uhr alle Interessierten ein. Der Veranstaltungsort ist das Kulturzentrum Schlachthof, Mombachstr. 12 in Kassel.