Wer wir sind, was wir wollen

Das Grundprinzip des Kapitalismus lautet: Produktion für den Profit statt für Mensch und Natur. Es wird zwar gesellschaftlich produziert, aber der Gewinn privat angeeignet. Die Folgen dieser Produktionsweise sind irrsinnige Widersprüche und regelmäßig wiederkehrende Krisen, wie die jüngste Weltwirtschaftskrise. Ein noch niemals da gewesener Reichtum in den entwickelten kapitalistischen Ländern steht Hunger und Elend in weiten Teilen der Welt gegenüber.
Auch bei uns haben Lohnabhängige, Schüler, Studenten und Rentner unter diesem System zu leiden: Arbeitslosigkeit, Bildungsmisere, Armut, Rassismus und Umweltzerstörung betrifft die Mehrheit der Menschen existentiell – während Unternehmen riesige Milliardenprofite verbuchen.
Der Kapitalismus kann nicht zu einer friedlichen und sozial gerechten Gesellschaft umgestaltet werden. Es gilt, den Kampf für Verbesserungen mit dem Kampf für eine andere, sozialistische Gesellschaft zu verbinden. Sozialismus heißt, dass planmäßig nach den Bedürfnissen der Menschen produziert wird, unter demokratischer Kontrolle und Verwaltung durch die arbeitende Bevölkerung.
Dazu bedarf es einer revolutionär-sozialistischen Kraft, eine in Betrieben und Stadtteilen gut verankerte, marxistische Organisation, die ein klares sozialistisches Programm vertritt. Ohne eine solche marxistische Organisation wird es nicht möglich sein, den Kapitalismus tatsächlich zu beseitigen.
Die Sozialistische Alternative (SAV) redet nicht nur, wir sind auch aktiv. Bei den Protesten für Bildung, im Kampf für den Erhalt von Jugendzentren, beim Widerstand gegen Betriebsschließungen, bei der Blockade von Nazi-Demos – Mitglieder der SAV sind dabei. In der Partei DIE LINKE und im Jugendverband Linksjugend [‘solid] sind wir aktiv und setzen uns dort für einen kämpferischen Kurs ein – hin zu einer sozialistischen Massenpartei, die den Herrschenden und Regierenden den Kampf ansagt.
Die Krise des Kapitalismus ist global. Kein ernstes Problem kann im Rahmen eines einzelnen Landes gelöst werden. Es gilt, den betrieblichen, gewerkschaftlichen und den politischen Kampf zu internationalisieren und eine politische Kraft aufzubauen, die weltweit organisiert ist.
Daher ist die SAV Teil des CWI. Im „Komitee für eine Arbeiterinternationale“ kämpfen wir gemeinsam mit unseren Schwesterorganisationen in über 35 Ländern für eine sozialistische Gesellschaft.
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