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Thema: Solidarität 87, Jugend, veröffentlicht: 31.01.2010
Aufruf „Jugend für Arbeit, Bildung, Ausbildung und Übernahme“ bundesweit
gestartet
Die Jugendarbeitslosigkeit steigt. Ausbildungsplatzabbau, Übernahmestopps, Entlassungen – in allen Branchen. Dagegen haben AktivistInnen von Linksjugend [‘solid], DIDF-Jugend und VertreterInnen von Gewerkschaftsjugenden verschiedener Bereiche eine Kampagne gestartet. Sie wollen zu den Demonstrationen des Bündnisses „Wir zahlen nicht für Eure Krise“ am 12. Juni mobilisieren, dort einen Jugendblock organisieren und eine bundesweite Konferenz einberufen.
Was bedeutet die Krise für Jugendliche? „Die Jugendarbeitslosigkeit ist in kurzer Zeit rasant gestiegen. SchülerInnen und Studierenden wird keine Zukunft geboten: Über eine Million Jugendliche sind bereits auf Hartz IV angewiesen. Es wird immer weniger ausgebildet. Gerade Jugendliche werden als erstes für Teilzeit, Leiharbeit und Niedriglohnjobs herangezogen. Junge Frauen sind davon in besonderem Maße betroffen. Für diejenigen, die eine Ausbildung haben, wartet statt der Übernahme oft die Arbeitslosigkeit.“
Zu den Initiatoren des Aufrufs gehören Basisgruppen von Linksjugend [‘solid], DIDF-Jugend Berlin, Junge GEW Berlin sowie Aktive aus Gewerkschaftsjugenden. Der Aufruf richtet sich an weitere UnterstützerInnen, die eine Kampagne für Übernahme und Arbeitsplätze, gegen Jugendarbeitslosigkeit und Bildungsabbau sowie niedrige Löhne starten wollen.
Die Website www.generationkrise.de berichtet über Aktionen und Projekte der Beteiligten. Der Aufruf macht Kampfvorschläge: „Was wir jetzt brauchen, ist entschlossene Gegenwehr von Studierenden, SchülerInnen, Azubis, Beschäftigten und Erwerbslosen: angefangen bei lokalen Kampagnen und Aktionen, über Proteste zu Demons„Lehrjahre sind keine Hundejahre!“
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